Nach Runde I stand mit einem Besuch Mitte Februar bei Steffi und Jens unser erstes Dinner auf der anderen Seite des Tisches auf dem Programm. Nachdem wir vorgelegt hatten, konnten wir uns nun die verbleibenden Abende aufs Genießen konzentrieren. Dennoch waren wir irgendwie nervös, weil wir eben nicht wussten, wie sich das Ganze als Gast anfühlt.
Empfangen wurden wir auf der Terrasse bei einem leckeren Heißgetränk und in unmittelbarer Nähe eines Heizstrahlers. Dennoch trieben uns die Außentemperaturen schnell nach innen. Hier fiel mir ein wenig die Nervosität der heutigen Gastgeber auf.
Als Vorspeise gab es einen Salat mit Feigen und einer leckeren Vinaigrette. Die Tischdeko entsprach den hohen Erwartungen. Zum Hauptgang zogen sich die Gastgeber in die Küche zurück und ließen uns mit einem bunten Potpourri an Bastelmagazinen allein. Es ging darum, eine möglichst kreative Idee zu finden, ein Geldgeschenk für eine nahende Hochzeit zu verpacken. Ich glaube so richtig fündig geworden sind wir nicht, aber immerhin konnten wir im Punkt “Menge” eine gemeinsame Meinung finden.
Zum Hauptgang gab es dann Wildreis mit Geflügel an Orangenfiletstreifen, sehr lecker! Nahtlos schloss sich das Dessert mit Eis an. Man merkte den beiden die Erleichterung nach dem letzten Gang an, ob es bei uns ähnlich war?
Nach der Punktevergabe begann der gemütliche und entspannte Teil des Abends. Zwei Wochen später folgte das große Finale in Hamburg und natürlich werde ich auch das, inkl. der Ergebnisse, hier zusammentragen.
Mit zwei befreundeten Pärchen kam gegen Ende des letzten Jahres die Idee auf, intern eine Art “perfektes Dinner” zu veranstalten. Das grobe Regelwerk orientierte sich dabei am Original aus dem TV. Jedes Paar empfängt und bekocht einmal die anderen. Jeder Gast hat ein Stimmrecht im Bereich von 0 – 10 Punkte, somit kann eine Partei auf ein Maximum von 40 Zählern kommen.
Nach einigen Terminverschiebungen machten Jenny und ich vor zwei Wochen den Anfang. Als Erster hat man es gefühlt einfacher und direkt hinter sich. Man lässt sich nicht von irgendwas beeindrucken sondern beeindruckt hoffentlich selbst
Im Januar hatten wir die drei Gänge schon einmal probegekocht und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Ideen für den Ablauf und die Deko gab es auch schon.
Die Clippers haben es von den Nebenplätzen endlich auf den Center Court geschafft. Mit einer jungen, talentierten, spielfreudigen Mannschaft macht sogar das Zuschauen Spaß:
Dazu gab’s noch ein weiteres Highlight, welches es sicher auch in den Saisonrückblick schafft: