inside man

Samstag, 25. März 2006

Gestern ging’s mal wieder ins Kino. Auf dem Programm stand „Inside Man“ von Spike Lee. Da die Knicks ja gerade mal wieder mehr als grottig spielen, hatte er also genug Zeit um sich wieder seiner eigentlichen Tätigkeit zu widmen, dem Filmemachen.

Mit seinem neuen Werk liefert er einen klassischen „Banküberfallfilm“ ab, der aber trotzdem durch seine gewisse Art zu überzeugen weiß. So fragt man sich die ganze Zeit nicht nur, wie die Bösewichte am Ende denn heil davon kommen wollen sondern auch, was sie denn eigentlich stehlen wollen, denn groß Bemühungen das Geld aus dem offenen Tresor einzupacken machen sie ja nicht.

Dazu kommt eine durchweg gute Besetzung. Vor allem Jodie Foster und Clive Owen (trotz oder gerade wegen der „Maske“) wussten zu überzeugen. Auch die Kameraeinstellungen sind meiner Meinung nach sehr gut gewählt, so verliert der Film eigentlich nie an Spannung. Das Product Placement hielt sich zum Glück in Grenzen und der dick aufgetragene Patriotismus für die USA bzw. die Stadt New York ist ja fast schon normal. Insgesamt würde ich eine Wertung von

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vorschlagen 😉

Gib deinen Senf dazu

2 Kommentare zu “inside man”

  1. tiberius sagt:
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    also 7,5 punkte, sind für den film zu viele, natürlich nach meinem geschmack! 6 sollten da reichen!
    thema product-placement: apple hat sich ganz schön
    stark in den vordergrund gedrängt, neben den 4 dell kisten die sicher zu verkraften waren!
    dann haben einige dinge in der story mir nicht gefallen, bzw waren sie unausgereift!
    man hätte ruhig mehr über alle bankräuber erfahren können, motive usw.
    dann fehlte mir die erklärung woher die Bankräuber von dm „überauswichtigen“? dokumenten wussten?
    Rassimus, Nazis und dererlei vorurteile war mir auch etwas zu plump in die story eingebaut!

    aber ich fand den tietelsong noch sehr gut.

  2. spree1 sagt:
    2

    Du vergibst deine Punkte also nach Kritikpunkten 😉
    Die will ich für inside man auch gar nicht von der Hand weisen, deshalb habe ich ihm ja nur 7,5 und keine 8 gegeben.
    Der Plot zum Thema Kriegsverbrechen wurde zum Ende hin auf einmal viel zu schnell erzählt, das stimmt wohl. Aber ich persönlich muss zum Beispiel nicht viel mehr über den Räuber wissen, mir hat das auch so gerreicht.

    Unterm Strich bleibt es eben eine subjektive Bewertung, und es werden ja keine 100 Stück im Jahr werden 😉 ich fühlte mich an dem Abend jedenfalls gut unterhalten.

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