solid game

Freitag, 28. April 2006

Zwei Spieltage stehen in der laufenden Saison der Stadtliga noch aus. Gestern wurde zusammen mit Lok und Block der Vorletzte bestritten. Und wenn auf dem Spielplan übrigens 20:00 Uhr steht, macht es überhaupt keinen Sinn schon 19:00 Uhr an der Halle zu sein ;)

Zum Glück tat die temporäre Verwirrung meiner Konzentration keinen Abbruch, schließlich sollte ich ja mal wieder ein paar Minuten spielen. Das erste Spiel des Abends gegen Block. Mit denen war ja auch noch eine kleine Rechnung offen, nachdem sie uns beim letzten Aufeinandertreffen doch etwas fies in drei Sätzen abgezogen hatten. Die vielen Linien und das etwas gewöhnungsbedürftige Licht stellten uns jedoch nicht vor allzu große Problem, so dass wir konzentriert unser Ding runterspielten und den ersten Satz 25:17 gewannen. Unsere “Krankheit” ist ja, nach einem solch guten/soliden Satz den Faden zu verlieren und uns selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Im zweiten Satz sah es ab und an auch wieder danach aus, allerdings konnten wir uns noch einmal zusammenreißen und durch Kampf und Einsatz auch den zweiten Satz mit 25:23 für uns entscheiden. Bei meinen Pässen war laut Zeugenaussage wieder alles zwischen Genie und Wahnsinn dabei.

Danach im Spiel zwischen Block und Lok leider ein altbekanntes Bild. Block zerfällt irgendwie völlig. Keine Ahnung warum die Motivation dann auf einmal komplett weg ist, aber bei einem Angriff an einem gut stehenden Pass völlig vorbei zuspringen/zuschlagen, das will mir nicht in den Kopf. So kam von Block leider nicht mehr viel Gegenwehr und Lok gewann 2:0.

Spiel #3 an diesem Abend dann gegen Lok. Die Saisonbilanz bisher mit 2:0 (4:0 Sätze) eigentlich deutlich. Allerdings waren sie immer ein sehr unbequemer Gegner. Ich sah mir das Treiben erstmal von draußen an und musste ganz schön leiden. Wir liefen die ganze Zeit einem leichten Rückstand hinterher. Gut stehende Bälle wurden nicht tot gemacht und in der Abwehr standen wir mal wieder zu fest. Am Ende von Durchgang eins gab aber jeder noch mal alles und so konnten wir ihn, ein wenig glücklich, 25:19 zu unseren Gunsten entscheiden. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild, Lok immer mit 2-3 Punkten in Front. Leider sah es am Ende nicht so aus, als könnten wir es erneut drehen. Also shot to nothing (ja ich schaue gerade Snooker-WM), ich werde etwas überraschend beim Stand von 18:22 eingewechselt. Wir kommen dann auch gleich zwei Punkte ran, allerdings ist der Ball irgendwie völlig nass, so dass es mit der Genauigkeit meiner Pässe nicht mehr so gut aussieht. An den genauen Hergang am Ende kann ich mich leider nicht mehr erinnern, war doch ein wenig aufgeregt. Es gab wohl zwei Satzbälle gegen uns, die wir aber zum Glück abwehren konnten. Mit einer Aufgabe auf die Linie haben wir uns dann selbst einen erarbeitet und die Chance auch genutzt. Endstand 28:26. Danach dann gleich ein paar Glückshormone freigesetzt :)

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