spider-man 3
Sonntag, 06. Mai 2007Da ist sie nun, die nach Spider-Man 2 lange erwartete Fortsetzung der Geschichte der “freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft”. Um viel zu bieten kommt Teil drei auch gleich mit einer stolzen Laufzeit von ~140 Minuten daher.
Peter Parker scheint sein Leben in den Griff bekommen zu haben, mit Mary Jane läuft alles prima, Peter denkt sogar an Heirat
An der Uni bekommt er auch seine Füße auf den Boden und selbst das Zeitmanagement für seine Tätigkeit als Spider-Man funktioniert. Die scheint ihn auch gar nicht mehr zu stressen bzw. zu belasten, bei der Welle von Begeisterung bzw. Zuspruch aus der Stadt ist das aber nicht weiter verwunderlich. Aber da ist ja noch die Sache mit Harry. Dieser Konflikt sorgt auch gleich für die erste rasante Sequenz des Films mit dem Ergebnis das Harry einen Teil seiner Erinnerungen verliert. Also scheint auch dieses Problem gelöst.
Wie zu erwarten ziehen aber irgendwann dunkle Wolken auf. So verliert MJ ihre Anstellung am Broadway, was Peter gar nicht zu verstehen mag. Des Weiteren wird “zufällig” aufgelöst wer damals Onkel Ben erschossen hat und das sich dieser Jemand auf der Flucht befindet und auf dieser durch einen Unfall zum Sandman wird. Auch Peter macht eine Veränderung durch, da sich ein Symbiont mit ihm verbunden hat. Dazu gewinnt Harry seine Erinnerungen wieder und ist somit natürlich nicht mehr ganz so gut auf Peter zu sprechen.
Das scheint eine ganze Menge an Content zu sein, den man eigentlich gut auf die Spielzeit verteilen könnte. Meiner Meinung nach klappt dies aber leider nicht. Der Film arbeitet nicht zielstrebig auf sein Ende zu. Es werden immer wieder Charaktere aus der Geschichte rausgenommen und später kommen sie dann wieder zurück (Sandman). Der Versuch den beteiligten Personen Tiefe zu verleihen klappt auch nur bedingt. Am ehesten kann ich dies Thomas Haden Church als Sandman abnehmen. Bei Mary, Peter und Harry kann ich keinen Unterschied zum zweiten Teil feststellen, man hätte die ähnlichen Szenen also auch einfach kopieren können
Trotz dieser kleinen Punkte bleibt Spider-Man ein guter Film, den man sich bedenkenlos anschauen kann, denn dank der mal wieder sehr tollen Effekten wird auch dem Auge einiges geboten. Vor allem beim Szenen mit dem Sandman weiß man, wohin das Budget geflossen ist
Der Soundtrack rundet das solide Gesamtbild ab.

Ich denke meine Erwartungen waren einfach nur ein wenig zu hoch. Ich werde an meiner Erwartungshaltung arbeiten
tino sagt: 06. Mai 2007 um 16:24
hey, hab den film auch gerade erst gesehen. bin mit einer großen portion popcorn und einem monsterbecher fanta ins kino rein und wurde dann ziemlich enttäuscht. grund dafür waren zum einen die schnulzigen szenen bei denen spidy wirkte wie ein hilfloses schulkind und weniger wie ein superheld und zum anderen die darstellung von peter’s “superstar-allüren” sowie dem good spidy vs. bad spidy. der einzige lichtblick waren die kampfszenen gegen ende des films. große teile waren aber einfach nur schlecht gemacht
auf der skala von 0-10 würde er von mir vielleicht eine 4/10 bekommen.
tiberus sagt: 07. Mai 2007 um 04:56
moin,
also ich empfand auch einige der szenen die die unvereinbarkeit von familienleben und superheldendasein darzustellen versuchten etwas zu klischehaft und langatmig. doch der soundtrack von elfman ist einfach umwerfend.
spree1 sagt: 07. Mai 2007 um 08:07
Aber bei der Szene von JJ und dem kleinen Mädchen kann ich nicht so ganz mitgehen, ich fand die schon gut auch die im Büro mit seinen Pillen. Die haben den Film ein wenig aufgelockert.
tiberus sagt: 07. Mai 2007 um 10:40
kameraszene wäre ohne den quark mit dem film ok gewesen,
pillending fand ich sehr übertrieben, auch wenn jj witzig war.
Jens sagt: 07. Mai 2007 um 10:54
Also ich fand Spider-Man 3 richtig schlecht.
Die zahlreichen Liebesszenen waren langweilig, wenig unterhaltsam und durchtränkt von bedeutungslosen moralischen Phrasen.
Die allesamt sehr kurzen Actionsezenen waren viel zu hektisch geschnitten und sehr unübersichtlich gefilmt.
Als Peter zum Arschloch mutiert macht sich der Film selbst unnöig lächerlich, und auch sonst konnte mir der gekünstelte Humor kaum ein Lächeln abgewinnen.
Auf einer Skala von 1 – 10 gibts von mir eine 2
pansen sagt: 11. Mai 2007 um 15:52
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die eine oder andere Szene zu wenig Überzeugungskraft hatte. Auch war mir der Patriotismus zu aufdringlich, so z.B. in der einen Einstellung in der Spidy an einer riesigen US-Flagge vorbeischwingt während er auf dem Weg zum Endkampf ist. Es läßt sich einfach generell festhalten, dass zu tief in die jeweiligen Gefühlskerben geschlagen wurde. MJ hat mir gut gefallen, Peter hat sich zurückentwickelt, der Sandman und JJJ waren gut, um nicht zu sagen, letzterer war der beste. Aber ich habe es trotzdem genossen und freue mich schon auf weitere Abenteuer der Spinne.