live free or die hard

Dienstag, 10. Juli 2007

Lange habe ich als eingefleischter Fan der ersten drei Filme auf diesem Moment gewartet. Der vierte Teil der „Stirb Langsam“ Reihe läuft zwar schon eine Weile, aber heute habe ich es trotz Unwetter und stehenden Gewässern auf den Straßen endlich ins Kino geschafft.

Als die ersten Infos zu einer Fortsetzung raus kamen war ich eher skeptisch, noch so eine klassische Franchise die gnadenlos ausgeschlachtet werden muss 🙁 Im April gab’s ja dann die ersten bewegten Bilder und ich war gleich ein wenig optimistischer.

Heute dann also das Gesamtwerk mit 130 Minuten Laufzeit, warum werden die Filme in letzter Zeit eigentlich immer länger? Egal, bei „Live Free or Die Hard“ ist jede Sekunde gern bezahlt. Der Film hält was er verspricht. Aufgrund der grandiosen Vorgänger waren meine Erwartungen sicher recht hoch aber ich wurde zu keiner Zeit enttäuscht. Ganz im Gegenteil, der Film überraschte mich das eine oder andere mal noch und zauberte mir ein dickes Grinsen :mrgreen: ins Gesicht. Als Beispiel sei da nur mal „Special Agent Johnson“ genannt 😉

Der Film nimmt von Anfang an Fahrt auf und Bruce Willis führt einen gekonnt dahin wo es weh tut, zumindest den bösen Buben. Dabei hat er natürlich immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Neben John McClane wird es dann aber leider schon dünn, Justin Long als Computer Geek ist noch ok, aber der für mich unbekannte Timothy Olyphant kann als Bösewicht nicht wirklich überzeugen. Bruce macht ihn ja schon am Walkie Talkie total fertig, da bracht er nicht mal die direkte Konfrontation.

Die Story ist nicht unbedingt der Hit, erinnert mich ein wenig an „16 Blocks„, erfüllt aber dennoch solide ihren Zweck. Mehr als das machen die beeindruckenden Action Szenen, das ist schon ganz großes Kino was auch auf eine große Leinwand gehört. Die Sequenzen wirken auf mich auch nicht ganz so gekünzelt bzw. als eindeutig dem Computer entsprungen identifizierbar. Abgerundet wird das grandiose Entertainment-Gesamtbild durch die gekonnte Verwendung bekannter Samples in der Filmmusik.

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Schon lange fühlte ich mich zwei Stunden nicht mehr so gut unterhalten. Mehr davon! Abzüge gibt es für den eher mauen Schurken, im Originalton vielleicht noch einen halben Punkt drauf 😉

Gib deinen Senf dazu

7 Kommentare zu “live free or die hard”

  1. Dee sagt:
    1

    Ach, ich hab‘ mich auch ziemlich amüsiert. Der Bösewicht blieb etwas blaß, weil der Bruce doch seine Kleine gleich mal den Tunnel runtergeschmissen hat. Da hat er sich einfach nicht mehr von erholen können 🙂

  2. Dee sagt:
    2

    Tunnel sag ich schon. Meinte natürlich Fahrstuhlschacht. Is klar, ne?!

  3. spree1 sagt:
    3

    Stimmt, wie er die Asia-Tante zusammengepackt hat war wirklich fein, da konnte ich mitfühlen.

  4. pebe sagt:
    4

    haste was gegen asiaten oder frauen, dass du da mitfühlen konntest? 😉

  5. Dee sagt:
    5

    Ich glaube, er fühlte mit dem Schurken mit. 🙂

  6. KevinDurant sagt:
    6

    Er steht auf Schläge!

  7. pansen sagt:
    7

    Ich fand ihn auch ganz amüsant mit der hohen Punktezahl kann ich aber nicht mitgehen, denn es war zwar gut, aber nicht so gut.
    Abgesehen vom Bösewicht, fand ich die Klicheebedienung der Hackernerds etwas übertrieben und der „Poor-Mens Keanu Reeves“ erinnerte mich so stark an den Schauspieler, daß ich immer Neo zu ihm sagen wollte. Dafür kann er natürlich nichts, aber hätte man da nicht ein anderes Gesicht finden können.
    Die Action war zweifelsfrei gut, aber doch irgendwie übertrieben. Denn ich fand, daß die ersten drei Filme irgendwie noch eine Spur von Realissmuss haten, für mich der besondere Charme. Allerdings sind das nur kleine Abstriche, weswegen ich immer noch 7,5 Punkte geben würde.
    Besonders gelungen waren die Szenen mit Lucy, die ganz nach ihrem Vater kommt, nur eben viel besser aussieht.

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