transformers

Freitag, 03. August 2007

Da ist er nun, der fast jährliche Sommerblockbuster von Regisseur Michael Bay, der für kurzweiliges Actionkino steht. Nach einigen Comichelden haben nun die Transformers den Sprung auf die große Leinwand geschafft.

Früher gab es im TV wohl schon mal eine Zeichentrickserie, die die „Abenteuer“ dieser besonderen Fahrzeuge zeigte. Ich habe mich eigentlich nie richtig mit dieser Franchise beschäftigt, wodurch ich gestern relativ unbefangen ins Kino gehen konnte, von der 10 Punkte Bewertung einer Kollegin mal abgesehen 😉

Der Film präsentiert sich in den von Bay gewohnten Einstellungen und Bilder, da wird man nicht wirklich überrascht. Anders verhält es sich mit dem Humor, dem der Zuschauer pausenlos ausgesetzt wird. So ganz ernst scheint sich der Film selber nicht wirklich zu nehmen, dafür wirken manche Charaktere (Sams Eltern aus American Pie?, Agent Simmons von S/7) mir persönlich teilweise zu lächerlich. Sicherlich habe ich an manchen Stellen auch geschmunzelt bzw. gelacht, aber in der Summe war es dann vielleicht doch ein wenig zu viel für einen Actionfilm.

Apropos Action, von der gibt es natürlich mehr als genug, allerdings muss ich wohl feststellen, dass ich langsam zu alt dafür werden. Manche Szenen (Bumblebee gegen Barricade) waren einfach zu schnell für mich, da explodiert eine Holzhütte, dann wird schnell was drüber gerendert und hastig zusammengeschnitten, da komme ich visuell nicht hinterher!!! 🙁 Des Weiteren kann ich den Plan am Ende, den Allspark in eine Stadt zu bringen, nicht ganz nachvollziehen. Da ist doch vorher gleich klar, dass es nur darum geht möglichst viel Kulisse zum zerstören zu haben.

Die Story ist aber ein Teil für sich. Neben dem doofen Plan am Ende war es für mich auch ein Handlungsstrang zu viel, Sam, der sich hysterisch durch die Gegend chauffieren lässt, die Armytruppe, die mit dem Rest einer unbekannten, zerstörerischen Maschine nichts besseres zu tun hat, als in ein Flugzeug zu steigen und dann noch die Blonde, die zwischen all den Geeks und Nerds die wildeste Fantasie hat. Etwas weniger ist manchmal mehr 😉

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Unterm Strich bleibt ein guter Film, den man aber nicht unbedingt gesehen haben muss und den ich sicher auch bald wieder vergessen habe. Vielleicht bin ich auch schon total überreizt, dass mich solche Renderorgien und wilden Schnitte nicht mehr so wirklich begeistern. Den einen Punkt mehr als für die Insel gab’s für lecka Mikaele, dafür bin ich leider immer noch zu einfach zu begeistern :mrgreen:

Gib deinen Senf dazu

6 Kommentare zu “transformers”

  1. pansen sagt:
    1

    Ich hätte mir von so einem Film sogar noch weniger versprochen, denn ich kann mich gut an die Serie erinnern. Ich fand si schon als 12-jähriger nicht besonders umwerfend, aber damals habe ich noch jeden Scheiß geschaut. Und heute finde ich die „Story“ eher lächerlich und sinnlos.
    Gut, daß du ihn gesehen hast, da weiß ich nichts verpasst zu haben.

  2. spree1 sagt:
    2

    Naja so schlecht ist er auch nicht 😉 im Kino kann man ihn sich schon anschauen, da kommt er sicherlich am besten zur Geltung.

  3. pansen sagt:
    3

    Ja, aber da müsste man dann Geld dafür bezahlen, was ihn wiederum weiter abwertet.

  4. pansen sagt:
    4

    Nachtrag: Ich habe am Freitag den Film gesehen und bin überrascht, daß er noch schlechter ist als ich das gedacht hätte. Ich kann gar nicht so schnell und viel schreiben wie ich dazu zu meckern hätte. 1 von 10 möglichen Punkten.

  5. spree1 sagt:
    5

    Ui, das ist aber wenig. Wofür gab’s denn noch den Gnadenpunkt?

  6. transformers: revenge of the fallen | spree1’s daily dime | 3rd year and counting pingt:
    6

    […] der ersten Schlacht geht der Kampf zwischen den Autobots und den Decepticons in die nächste Runde. Meine Kritikpunkte zum ersten Teil kann ich allesamt auch auf “Transformers: Revenge of the Fallen” […]

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