spree1 meets the eastcoast

Donnerstag, 20. März 2008

Seit gestern bin ich aus meinem tollen Urlaub an der Ostküste der USA wieder zurück. Es gab viel zu erleben und noch viel mehr zu sehen. Der Eintrag spiegelt somit sicher nur ein „Best of“ wieder, könnte aber dennoch ein wenig lang werden und die eine oder andere farbliche Illustration enthalten 😉 Einige „Points of Interest“ werde ich mal mit Wikipedia verknüpfen, bei Interesse kann man sich noch ein wenig belesen und ggf. vorhandene Wissenslücken schließen 😉

Um sich nach der Rückkehr wieder an die lockere deutsche Mentalität, den gepflegten Umgang mit der deutschen Sprache und die generell positive Stimmung im Lande zu gewöhnen, empfehle ich ein Frühstück bei IKEA, ganz großes Kino. Woanders bezahlt man für eine soziale Gesellschaftsanalyse viel Geld, bei IKEA 1,50€ und free Kaffee refill. Mit Gutschein gibt’s das ganze sogar for free 😀

Day #1
Im Gegensatz zu Thomas, der bereits gegen Mitternacht am Flughafen eintraf, konnte ich Dank eines Zwischenstops in Köln noch ein paar Stunden schlafen. Um 4 ging’s dann aber doch los in Richtung Frankfurt. Für mein erstes Flugabenteuer ging ich All In und versuchte mich bereits am Freitag am online Check-In von Singapor Air. Klappte eigentlich auch ganz gut und ich setze Thomas und mich ans Ende der 747 (wir wissen ja alle das die Tailsection am Beach landet ;)). Am Flughafen gab es sogar einen separaten Schalter für Leute, die sich online bereits eingecheckt hatten. Leider konnte ich keinen Boarding Pass ausdrucken, und so mussten wir uns doch an die ganz normale Schlange anstellen. Ging aber trotzdem relativ zügig und ohne große Probleme. Dafür durfte ich beim Security Check meine Schuhe ausziehen, anscheinend ist der Eisengehalt in meinem Blut ein wenig zu hoch 😉

Ich hielt fliegen ja eigentlich immer für ziemlich Hightech, aber beim Start ging es doch sehr ruppig zu und ich habe mich gewundert, wie dieser Klumpen Metall denn jemals hochkommen will, aber er hat es geschafft. Über den Wolken schien die ganze Zeit die Sonne und Dank persönlichem Entertainmentsystem wurde mir auch nicht langweilig. Ich entschied mich für „Dodgeball„, „No Country for old Man“ und „X-Men 3„. Essen war auch ok.

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Im Flieger durften wir noch die Einreisepapiere für die USA ausfüllen. Ich lies Thomas den Vortritt und der brauchte auch prompt ein zweites Exemplar 😉 Ich habe dann einfach abgeschrieben und den Namen getauscht 😀 Die eigentliche Einreise klappte ohne Probleme und unsere Koffer kamen ebenfalls mit am JFK-Airport an. Mit dem AirTrain ging’s zur Metro und von dort zu unserem Hotel, dem Red Carpet Inn Brooklyn. Die Gegend war ok und die Metrostation quasi unter dem Hotel, gemerkt hat man davon zum Glück nichts. Wurden beim einchecken das erste mal mit Taxes abgezogen. Ich kann mich noch genau an das Grinsen von dem Typen hinter dem Tresen erinnern, „Taxes, Taxes“ :mrgreen: Das Zimmer war ok und im TV gab’s ESPN, für die Nachtstunden reichte das vollkommen.

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Sind dann gegen 3pm ET noch mal runter zum L-Train und nach Manhattan rein gefahren. Den ersten Kontakt hatten wir am Union Square. Sind von dort zum Times Square (TS) hoch gelaufen und in die ersten Geschäfte rein.

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Rüber zur Grand Central Station und zum Chrysler Building. Den Abend wollten wir dann in der ESPN-Zone am TS ausklingen lassen, dies war zumindest der Plan. Wir durften dann erstmal 30 Minuten auf einen Tisch warten und wurden dann relativ zügig mit „Essen“ und „Bier“ abgefertigt, Rechnung, kommt bald wieder und schon waren wir wieder draußen 🙁 Von dem NBA-Spiel, das wir eigentlich entspannt nebenbei schauen wollten, haben wir fast gar nix mitbekommen.

Day #2

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7:30am ET aufgewacht und erstmal vier Blocks zum Supermarkt gelaufen und mit Bagels, was zum drauf machen und Wasser versorgt. Sind dann wieder mit der Metro rein gefahren und von 8/14th Street entspannt hoch zum Madison Square Garden (MSG) geschlendert. Der Garden wirkte kleiner als ich ihn mir vorgestellt hatte, kann aber auch den Relationen zu den restlichen Gebäuden im Umfeld liegen 😉

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Haben dann gegenüber an der United Post Office eine kleine Pause in der Sonne gemacht. Wollten zur „Circle Line“, allerdings gab’s die nächste Tour erst um 4pm, dann wohl doch erst morgen. Auf dem Weg sind wir in „Hells Kitchen“ noch an einem kleinen Flohmarkt vorbeigekommen.

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Haben uns dann weiter zum Columbus Circle durchgeschlagen und auf dem Weg unser eigenes Maßsystem mit den Grundgrößen „Throws“ und „Cats“ entwickelt. Bei den Amerikanern blickt doch eh keiner durch, Gallonen, Meilen, OZ, Pint, whatever, muss man wohl mit aufgewachsen sein. Dachten im Time Warner Center können wir vielleicht das Sonntagnachmittag-NBA-Spiel schauen, war aber leider nicht der Fall. Zwar wurde im Samsungladen das Spiel auf 3×3 Plasmas gezeigt, aber es gab keine Couch davor 🙁

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Sind dann im Rumours eingekehrt und haben uns das Spiel bei einem Guinness angeschaut. Also zumindest hatte ich eins, Thomas hat sich am amerikanischen Gebräu versucht und ist gescheitert 😉 In dem Pub merkte man den ganzen Trubel draußen gar nicht so und wurde nur noch durch die Sprache an den Auslandsaufenthalt erinnert, zur Abwechselung lief auch mal gute Musik. Dallas verlor dann in der Overtime, nachdem man in der Lakersdefense switchte und Pao auf Dirk ansetze.

Danach sind wir entspannt den Broadway runter bis zur 5th Avenue und diese dann wieder hoch bis zur 50th. Da kam einiges an Throws zusammen aber wir haben auch viel gesehen. Den M&M-Store fand ich doof. Minderwertige Produkte zu Abzockpreise, da mach ich nicht mit, also zumindest nicht in New York 😉

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Beim Rockefeller Center haben wir uns zwei Tickets für das „Top of the Rock“ (Observation Deck) geholt und konnten ohne Wartezeit nach oben. Überraschender Weise war es oben gar nicht so kalt bzw. windig. So konnten wir die Aussicht auf NY bei Nacht genießen. Sollte man echt mal gesehen haben, sehr schön das Ganze.

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Danach sollte es entspannt nach Hause gehen, aber beim Umsteigen machte Thomas ohne Ansage auf einmal einen U-Turn in die Metro, aus der wir gerade ausgestiegen waren und fuhr ohne mich und ohne ersichtlichen Grund weg. Naja, mit dem nächsten Zug kam er wieder zurück. Er war wohl ein wenig verwirrt von den vielen Eindrücken 😉 Das war zum Glück das einzige Mal, dass uns sowas passiert ist.

Day #3
Hatten einen Termin für die Führung bei der Federal Reserve Bank und waren relativ knapp vor Ort. Officer Knight (Sharpshooter Semi Automatic ;)) war aber sehr nett und lies uns ohne Probleme noch rein. Sah doch alles ein wenig anders aus als in „Die Hard 3„, und reinkommen tut man da wohl doch nicht so einfach, obwohl es eine ganze Menge zu holen gäbe 😉

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Sind dann via Wallstreet und Battery Park runter zu den Island-Tours aber wie erwartet bildeten sich bei strahlendem Sonnenschein lange Schlange und wir verschoben das ganze Vorhaben. Sind dann einfach weiter zur Staten Island Ferry und for free rüber nach Staten Island und wieder zurück.

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Haben dann zur Abwechselung mal wieder die Metro unter Tage benutzt und sind hoch zum MSG und haben uns zwei Tickets für das Spiel der Knicks gegen die Hornets am Abend geholt ($80). Weiter zur Circle Line und die Tour von gestern nachgeholt. Auch hier war’s bei dem Wetter natürlich sehr voll und die besten Plätze am Rand des Kutters schon vergeben. Kurz nach dem Ablegen bereinigte sich aber zum Glück die Platzordnung Dank des starken Windes, der für einige wohl zu viel war. Sind einmal unten um Manhattan rum und wieder zurück, dabei kann man schön die Skyline und bei unserer Tour auch den Sonnenuntergang genießen. Haben zu diesem Zeitpunkt auch das erste mal wirklich die Brooklyn Bridge gesehen.

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Für $5 gab’s im MSG ein Super Hot Dog das aber nur 08/15 war 🙁 Live wirkte das NBA-Spiel viel schneller als im TV. Dafür ist die Crowd bis zur Halbzeit grausam leise, irgendwie nur Touristen und Promis im Publikum. Das Publikum buht auch gerne mal Teilnehmer an irgendwelchen Contests aus 😉 Das eigentliche Spiel war bis Mitte viertes Viertel relativ offen, dann aber lässt Chris Paul den MVP raushängen und fährt das Ding für New Orleans nach Hause.

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Fans stürmen schon vor dem Abpfiff nach draußen. Generell hätte ich mir vom Publikum etwas mehr Aufmerksamkeit und Begeisterung gewünscht, aber ich vermute wenn man so etwas jeden zweiten oder dritten Abend haben kann, stumpft man irgendwann ab. Auf dem Weg zurück ins Hotel saß mir dann der Killer aus „No Country vor old Man“ gegenüber, zumindest sah er so aus und das machte mir schon genug Angst.

Day #4
Sind mal wieder die 5th Avenue nach Norden gelaufen 😉 Haben uns unterwegs gleich noch ein paar Postkarten besorgt und blieben doch des öfteren immer wieder in irgendwelchen Geschäften hängen. Wirklich was gefunden hatte ich bis dahin aber nicht. Kamen gegen halb 2 am NBC-Store an, die Touren gingen leider erst um 3 los 🙁 Erwin, der selbsternannte Troublemaker, gab uns dann für die Rockefeller Center Tour die Kopfhörer und erkannte mich auch gleich als Kommunist 😉

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Die Tour war Klasse und äußerst informativ. Bei dem Gebäudekomplex hat sich jemand echt Gedanken gemacht und nicht nur einfach stur einen Stahlkollos hochgezogen.

Danach ging’s gleich mit der NBC Tour weiter. Bryan und Brooke konnten das Niveau aber leider nicht halten. Aber wahrscheinlich muss man sich einfach immer selbst feiern wenn man beim TV arbeitet.

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Sind dann endlich im NBA-Store angekommen und haben uns erstmal umgesehen, das Angebot kann einen auf den ersten Blick schon erschlagen, dafür gibt’s da aber auch echt alles! Überraschender Weise wurden wir nach einer halben Stunde aufgefordert, den Laden zu verlassen 😮 ja, um 7pm ist Schluss mit der Abzocke, da macht der Laden dicht. Was soll das? Wir sind in New York und der Store macht um 7 Uhr zu? Ist ja wie in Europa, will man keinen Umsatz machen? Sind also mit leeren Händen raus und mussten noch mal wiederkehren. Macys hatte zum Glück noch offen und neben den alten Holzrolltreppen gab es für Thomas endlich ein Ben & Jerrys Eis, der Tag war gerettet.

Auf dem anschließenden Weg zurück ins Hotel wurde uns dann noch mal klar, dass wir in NYC sind. Eine Dame gegenüber hatte eine alte Zigarrenschachtel als Handtasche 😉 Man hat es aber sonst immer gut an den Ipods und den ganzen „to go“ Sachen gesehen.

Day #5
Den Mittwoch startet wir mit der Tour durch die UN. Am Eingang gab’s wie so oft Sicherheitskontrollen und Thomas durfte sich wegen seiner Beinschiene mal wieder erklären, so ein Kreuzbandriss ist aber auch echt doofe Sache. Tour war ganz ok und lieferte mal wieder einiges an Informationen.

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Der ganze Komplex wird ab nächstem Jahr renoviert, dauert insgesamt alles ca. fünf Jahre 😆 Haben dann endlich mal ein paar Postkarten in die Heimat geschickt. Die kamen dann im eigentliche Sinne auch gar nicht aus NY sondern von neutralem Gebiet, die Stamps waren auch nur im UN-Postoffice gültig.

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Danach stand die Radio City Music Hall Tour auf dem Programm. War wirklich beeindruckend, so ein offenes, großes und freizügiges Gebäude in NY, wo Bauplatz ja mehr als knapp ist, zu sehen. Ich vermute man muss dort auch mal ein Konzert besuchen, ich schreib’s mir zumindest mal mit auf meine ToDo-Liste.

Via Central Park sind wir dann zum American Museum of Natural History. War schon relativ spät und so blieb nur noch Zeit für den „BigBang“ und die zugehörige Weltraumabteilung.

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Mal wieder zum Garden und die Preise an der Boxoffice gecheckt. Wieder raus und unser Glück auf dem Schwarzmarkt versucht. Haben dann von einer mehr als zwielichtigen Person zwei Tickets für $100 bekommen. Waren leicht überteuert aber zum Glück keine Fakes. Somit stand der 50 Punktegala von King James nichts im Weg 🙂

Im Anschluss haben wir uns noch mit Rolf und Holger auf ein Bier getroffen und uns über unsere Eindrücke von NY und den NBA-Spielen ausgetauscht. War ein sehr schöner Abend aber für Thomas und mich fast schon zu spät, sind auf dem Weg zurück ins Hotel immer mal wieder kurz eingenickt, aber zum Glück sicher im Bett gelandet 😉

Day #6
Nach dem Auffüllen unserer Vorräte sollte der Rucker Park den ersten Programmpunkt des Tages bilden. Leider hatte ich mir die Adresse nicht aufgeschrieben 🙁 Hatten aber von Rolf und Holger am Vorabend erfahren, dass man bei BurgerKing für nen Dollar ein paar Minuten online gehen kann und es war ja eh Donnerstag 😉 Bei unserer Suche fanden wir aber nur drei Subways, drei McD und fünf Starbucks 🙁

Wir schauten dann erstmal in einem Computerladen vorbei, Thomas wollte sich wegen einem MacBook informieren. Zum Glück hingen die Geräte im Internet und die Adresse war schnell gefunden. Preislich nimmt sich das MacBook mit Zoll trotz des starken Euros nicht so viel im Vergleich zu den lokalen Preisen.

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Nun also endlich hoch zur 155. Straße. Und da wurde mir in der Metro doch das erste Mal ein wenig mulmig, ich habe Dinge gesehen, deren Bilder ich gerne wieder vergessen würde 😉 Der Court lag zum Glück direkt in Sichtweite der Metrostation, los war leider nix. Thomas hielt gleich mal einen kurzen Schwatz mit Russel, der einfach ein paar Körbe warf während sein kleiner Sohn auf den Tribünen vermutlich seine Hausaufgaben machte.

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Das „Empty“ State Building war unser nächstes Ziel. Nach dem NY-Skyride ging’s mal wieder ohne warten nach oben. Auf dem Observation Deck sitzt anscheinend auch das deutsche Konsulat, so viel deutsch wie da oben gesprochen wurde 😉 Der Ausblick und die Höhe sind natürlich klasse. Ich konnte so gar einem anderem Touristen ein paar Dinge zeigen und mit gefährlichem Halbwissen glänzen 😎

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Warteten oben dann gleich noch die Dämmerung ab, schön zu sehen wie langsam überall die Lichter angingen.

Day #7
Starteten unseren Tag mit einem morgendlichen Spaziergang über die Brooklyn Bridge.

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Sie sieht doch schon fast so aus, wie man sie aus Filmen wie „Godzilla“ oder „I’m Legend“ kennt. Über Ground Zero haben wir dann noch das Ghostbusters Firehouse besucht. Dieses hatte ich allerdings doch ein wenig anders in Erinnerung, wird wohl mal wieder Zeit für eine kleine Filmstunde.

Wieder zum MSG (vielleicht hätten wir da auch drinnen irgendwo übernachten können) und die All Access Tour mitgemacht. Aufgrund des Knicksspiels am Abend war der Knickslockerroom aber leider nicht zu sehen, der der Rangers musste reichen, tat er auch 😉

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Wollte eigentlich noch einen persönlichen Brief an Isiah schreiben, habe ich dann aber leider vergessen 😉

Karten für Liberty Island geholt und mal wieder Sicherheitskontrollen. Diesmal sogar echte 😉 Thomas‘ Taschenmesser ist aufgeflogen und den Stein, den er auch noch dabei hatte, durfte er auch gleich noch mit erklären. Durften aber trotzdem an Bord gehen, natürlich ohne Messer. Auf Liberty Island angekommen fing es dann mit regnen an 🙁 Sind trotzdem einmal rumgelaufen und haben uns in den Shop getraut.

Für das Spiel der Knicks gegen Detroit hatten wir diesmal die besten Plätze, also nicht Courtside sondern unserer Besuche 😉 Das Spiel war so wie immer, Knicks halten die Partie lange Zeit offen und verlieren dann am Ende doch (verdient).

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Wollten dann eigentlich im „Twelve“ das Spiel SAN vs. DEN schauen aber bei dem Regen waren uns das zuviele Blocks. Waren dann im „Triple Crown“, ein Salat mit Chicken + drei Becks + ein Cosmopolitan waren dort zum Glück kein Problem 😉

Day #8
Eigentlich reicht hier Shoppen 😉 Waren im NBA-Store und sind dann ab Macys getrennte Wege gegangen. Ich war dann endlich auch mal erfolgreich und konnte die ersten neuen Sachen in meinen viel zu kleinen Koffer packen. Das Thomas hingegen im NBA-Store leer ausgegangen ist, will mir immer noch nicht richtig in den Kopf 😉

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Day #9
Eigentlich stand entspanntes Auschecken und Abholen des Mietwagens für den Vormittag auf dem Programm, klappte aber Dank Umstellung auf Sommerzeit, von der wir gar nichts mitbekommen hatten, überhaupt nicht. „Frühstück“ gab’s keins mehr und wir sollte dann auch schon mal schnell raus dem Zimmer 🙁 Da draußen aber wieder die Sonne schien, ließen wir uns nicht die Stimmung vermiesen und machten ganz in Ruhe.

Fanden dann sogar auch relativ leicht die National Autovermietung und konnten ohne Probleme noch das Navi hinzuordern. Entschieden uns dann für einen weißen Chevrolet Malibu 😉 schnell noch alle Kratzer und Beulen aufgeschrieben und los ging der Road Trip. Nach all den Tagen auf den Beinen und im Gewusel sehr entspannend, da konnte uns sogar der New Yorker Verkehr nichts anhaben. Auf dem Höhepunkt der guten Stimmung ging dann plötzlich das Navi aus 😮 Wir diagnostizierten schnell ein defektes Ladekabel und mussten somit nun die gut 30 Meilen blind zurück zur Autovermietung fahren. Klappte aber wie geschmiert und der Umtausch war auch kein Problem. Ein Problem dagegen war die „toll free“ Einstellung an unserem Navi, das wollte uns darauf über Manhattan nach Philadelphia schicken. Also wieder rausgenommen und ab ging es über die Verrazano-Narrows Brücke nach New Jersey.

Nach gut zwei Stunden entspannter Autofahrt kamen wir in Philadelphia an und machten und gleich auf Motelsuche. Von Terry, dem Inhaber des Tokio Bed & Breakfast, mussten wir leider erfahren, dass momentan in Philly eine Blumenaustellung stattfindet und daher die Hotels/Motels gut ausgebucht sind. Er gab uns aber den Tipp, es mal auf der anderen des Delawares zu versuchen.

Nichts leichter als das und schon fuhren wir über die Benjamin Franklin Bridge auf die andere Seite. Dort erwarteten uns dann allerdings keine Motels sondern eine ganz schlimme Gegend, so wie man sie sich aus „Gangsterfilmen“ vorstellt und wir zwei Weißen in einem weißen Malibu mitten drin. Wir haben es aber zum Glück ohne Schaden oder Probleme überstanden und sind ganz schnell wieder rüber gefahren. Kamen dann im Holiday Inn für eigentlich geschenkte $90 unter. Lag mitten im Stadtzentrum, nur einen Steinwurf von der Independence Hall und dem Historic District entfernt und hatte sogar ein Parkhaus.

Sind den Abend noch mal in die Stadt gegangen. Im Vergleich zu den Stahlriesen in NY wirken die alten Häuser im Historic District sehr sympathisch und leicht verträumt. Haben dann sogar noch eine sehr belebte Shoppingstraße gefunden und haben in einem klassischen Rock’n’Roll-Diner zu Abend gegessen 😉

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Der Clou war die persönliche Jukebox am Tisch, für fünf Cent konnte man sich ein Lied wünschen, das dann im ganzen Laden zu hören war. Thomas und ich haben ca. 20 Minuten DJ gespielt und sind ein wenig Kleingeld losgeworden 😀

Day #10
Wurden etwas unsanft geweckt da irgendwer vom Personal um 8 Uhr wissen wollte, ob wir denn auschecken 👿 Haben unsere Sachen ins Auto gepackt und sind dann zu Fuß und bei Tageslicht noch mal in den Historic District.

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Das Liberty Bell Center war for free und zum Glück auch nicht so voll. Die Independence Hall haben wir aber nur von außen gesehen, vielleicht das nächste Mal.

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Am Vorabend hatten wir in der Shoppingstraße ein I-Net-Café gefunden und wollten uns für die kommende Nacht mal vorher schon ein Motel suchen, damit wir nach dem NBA-Spiel am Abend nicht wieder so lange planlos durch die Gegend laufen. Fanden es aber irgendwie nicht und als dann doch hatte es natürlich zu 🙁 Sind dann noch eine Weile auf der Suche nach einer Alternative umhergeirrt, leider erfolglos. Thomas hatte dann die grandiose Idee, es doch mal in einer Bibliothek zu versuchen. Zum Glück lag die Free Library direkt auf dem Weg zum Museum of Art.

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Also schnell Rocky besucht und dann ein Motel leicht außerhalb Richtung Washington gesucht und auch gefunden. Dann war es auch schon 6pm und wir machten uns auf den Weg zum Wachovia Center. Kamen pünktlich zu Hymne rein und haben vielleicht den kommenden Meister gewinnen sehen 😉 Die Fans in Philly waren auch ein wenig mehr bei der Sache und nicht nur da, weil man’s vielleicht mal gewesen sein muss sondern um ihr Team zu unterstützen.

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Besonders unterhaltsam war vor uns die Diskussion zwischen einer Gruppe Bostonfans und einem einzelnen Lakersfan. Man war sich nur in dem Punkt einig, dass man sich im Finale sieht 😉

Dank unserer Vorbereitung am Vormittag war die Motelsuche für uns kein Problem mehr. Ich weiß nicht recht ob es daran lag, dass wir in keiner großen Stadt mehr waren, aber als uns der Typ auf der anderen Seite der Scheibe fragte, ob es jetzt East und West Germany sei oder vorher, habe ich mir echt Sorgen gemacht. So ganz scheint man sich in den USA vielleicht doch nicht für die Geschehnisse auf dem Planeten zu interessieren, vielleicht bin ich auch ein wenig befangen 😉

Day #11
Nach dem Aufstehen haben wir einen Abstecher in die Christiana Mall gemacht und mal wieder ein paar $ unter die Leute gebracht. Zum Frühstück gab’s einen Salat. Beim Essen ist uns dann das erste Mal aufgefallen, dass die Leute hier schon ein wenig in die Breite gehen, wogegen die Leute in NY oder Philly noch relativ normal gebaut waren.

Auf dem Weg nach Washington hat uns das Navi dann gleich noch mit durch Baltimore gejagt. War ganz nett, aber verpasst haben wir glaube ich nichts. In Washington hat es uns dann ins Budget Inn verschlagen, die schlimmste Bude auf der ganzen Reise 🙁 wir wussten nicht genau, ob wir ein oder zwei Nächte in WAS bleiben, aber in dem Motel auf jeden Fall nur Eine 😉

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Sind dann gegen 6pm noch mal in die Stadt gefahren und haben uns mal am Weißen Haus, Washington Monument und Lincoln Memorial umgeschaut. Macht nachts schon alles eine ganze Menge her! Bis zum Capitol war es uns dann doch ein wenig zu weit zu Fuß.

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Day #12
Schnell den Ort des Grauens verlassen und die Park&Ride Möglichkeit, die wir am Vorabend ausfindig gemacht hatten, angesteuert und mit der Metro in die Stadt gefahren. In der Metro sind wir dann mal wieder als Deutsche aufgeflogen und haben uns mit einem Franzosen unterhalten der ein Jahr in WAS studiert und Deutsch mal als Fremdsprache in der Schule hatte. Er fragte uns wo wir übernachten und meinte dann bei unserer Antwort „College Park“ nur

There is always something going on.

Man gut das wir schon ausgecheckt hatten 😀

Touren durch das Weiße Haus waren so ohne weiteres wohl doch nicht möglich und so machten wir uns einfach auf den Weg zum Capitol. Vor dem Selbigen gab es irgendwie eine Demonstration von Leuten aus der Karibik? Jedenfalls hatten sie gute Musik dabei und beschallten damit den ganzen Platz 😉

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Für Touren durchs Capitol hätte man sich wohl schon gegen 9am vor Ort einfinden müssen, somit waren bei unserer Ankunft gegen Mittag natürlich schon alle Plätze für diesen Tag weg 🙁

Haben dann einfach das National Air and Space Museum angesteuert und da kamen wir dann sogar mal rein, umsonst 😉 Dementsprechend waren aber auch viele Schulklassen unterwegs und es war ziemlich voll. Wir sind dann im Museum getrennte Wege gegangen und haben uns nach 2,5 wieder getroffen.

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Ich hatte in der Zeit so eigentlich fast alles gesehen, also mehr oder weniger genau. Thomas schaffte leider nur die erste Etage, dafür hat er aber auch sicher alles genau durchgelesen und gleich noch einen Grund mal wieder zukommen 😉

Im Sonnenschein sind wir danach zum Jefferson Memorial gegangen. Auch hier wieder Schulklassen, die sich bei unserer Ankunft aber gerade auf den Weg machten.

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Haben dann entschieden, dass wir WAS wohl schon heute verlassen werden und uns einfach auf den Weg gen Süden bzw. Osten machen. Sind mit der Metro zurück und haben dann mit etwas Glück noch unser Auto wieder bekommen. In das Parkhaus in dem wir standen, hätte man wohl nur mit Monats- oder Dauerkarte fahren dürfen, für Touristen war das eigentlich gar nicht gedacht 😉

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Sind am Abend im Holiday Inn in Easton abgestiegen, kein Vergleich zum Budget Inn vom Vortag. Für den Whirlpool waren wir gern bereit etwas mehr zu bezahlen, man war das gut 🙂

Day #13
Eine mehr als angenehme Nachtruhe wurde gegen 6am durch den Partywecker unterbrochen 👿 Nach der Deaktivierung ging’s mit den himmlischen Träumen aber weiter. Im Preis inbegriffen war auch gleich noch ein Frühstück, das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Nach dem ganzen „Stress“ in den Großstädten wurde mir an dem Morgen das erste Mal klar, dass es eine super Idee war noch so einen entspannten „Roadtrip“ zu machen.

Als wir auf einem Straßenschild „Ocean City“ lasen, konnten wir nicht wiederstehen und so wurde die Stadt an der Atlantikküste unser nächstes Etappenziel. Auf dem Weg dorthin befüllten wir in Salisbury noch schnell zwei Waschmaschinen in einem Waschsalon und ließen ein paar Quarter in den verschiedenen Spielautomaten.

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In Ocean City gleich mal direkt bis zum Strand vorgefahren und die Promenade einmal hoch und runter. Da noch keine Saison war, war es ruhig und total leer, hatten quasi den ganzen Strand für uns alleine. Waren dann sogar kurz mit den Füßen im Wasser, wobei ich mich doch erschrocken hatte, wie ar***kalt das Wasser war.

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Nach diesem Abstecher sind wir dann wieder Richtung Süden gefahren. Das nächste Highlight war die/der Chesapeake Bay Bridge-Tunnel. Für $12 ging’s es über die Chesapeake Bay (wer hätte es gedacht ;)) rüber nach Norfolk und weiter nach Virginia Beach. Die feinen Häuser der Reichen und Schönen waren schon nett anzuschauen 😉 Weiter am Strand runter kamen dann immer mehr Hotels, ich vermute im Sommer ist da schon echt die Hölle los. Im März kommt man da aber noch ganz entspannt durch 😉

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Sind dann noch ein wenig weiter gefahren und haben in Elizabeth City ein Bett für die Nacht gefunden.

Day #14
Nach dem Auschecken gleich mal im ersten FoodLion eingekehrt und die Vorräte ein wenig aufgefüllt, wobei ich diese Bagels schon langsam nicht mehr sehen konnte, aber mit einem Apfel dazwischen geht es schon 😉 Sind dann weiter an der Küste lang gefahren. In Nags Head konnten wir dann nicht widerstehen und mussten bei einem der unzähligen Minigolfkurse anhalten und mal eine Runde drehen.

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Drinnen haben wir erfahren, dass sie heute erst aufgemacht hatten und wir die zweiten Kunden dieses Jahr seien. Und jetzt ratet mal wo der Erste her kam, richtig, Germany. Die Dame fragte sich, ob heute „Germans Day“ sei 😉 Haben drei Runden auf dem wirklich sehr ansehnlichen Par 36 Kurs gespielt. Mir und Marlene 😉 sind sogar drei Hole in 1 geglückt.

Nach dem Spaß wollten wir dann aber doch noch ein paar Kilometer schaffen und so fuhren wir weiter bis runter nach Ocracoke. Bis dahin gab es vor allem viel Sand zu sehen und auch eine Reihe von kleinen Badeorten, die wie aus dem Nichts auf einmal im Sand auftauchen. So ähnlich muss es wohl auch mit Las Vegas sein. Von Ocracoke sollte dann jedenfalls eine Fähre rüber zum Festland fahren, denn per Straße ging es hier nicht mehr weiter. Vom Fährpersonal mussten wir dann aber leider erfahren, dass die letzte Fähre zum Festland schon vor einer halben Stunde abgelegt hatte, wir aber gerne noch die Fähre zu einer anderen Insel nutzen könnte, diese pendelt noch bis Mitternacht. War zwar eine nette Idee, brachte uns aber leider nicht wirklich weiter. Also gedreht und ca. 40 Meilen zurückgefahren 👿

Nachdem wir das Problem dann endlich umfahren hatten, standen wir vor dem Nächsten. Fanden uns ziemlich schnell auf einem ausgebauten Highway wieder auf dem man sogar 70 fahren durfte, nach all den Badeorten eine echte Wohltat 😉 Die Gegend war sehr ländlich und viel zu sehen gab es nicht, leider auch keine Tankstelle, die hätten wir meiner Meinung nach aber gut gebrauchen können. Thomas hingegen war total entspannt und fest davon überzeugt, dass die Amerikaner kein Auto bauen, bei dem nicht noch eine 25 Meilenreserve einkalkuliert ist. Die Lampe ging an, wir fuhren nur noch 45, machten das Radio aus und schauten uns genervt an 🙁 Langsam ging die Sonne unter und auf dem Highway war echt nichts los. Das blöde Navi konnte uns auch nicht weiterhelfen, es kam ja schon gar nicht mehr mit dem aktuellen Highway klar, der muss wirklich neu und noch nicht im Kartenmaterial erfasst gewesen sein. Wir dachten das Ding explodiert gleich 😉

Wie im Film so schleppten wir uns noch 20 Meilen bis zum nächsten Ort und zur nächsten Tankstelle und füllten den Malibu ab bis oben hin. Ich war echt erleichtert und konnte nun auch wieder ein wenig lachen. Voll im Saft ging es dann noch runter bis Wilmington.

Day #15
An dem Tag wollten wir eigentlich bis Savannah kommen und uns auch noch Charleston anschauen. Aufgrund des Zwischenfalls mit der Fähre am Vortag ein ziemlich enges Programm aber wir machten uns frohen Mutes auf den Weg, nichts ahnend was der Tag noch für uns so bereithalten würde 😉

Kamen gut vorwärts, nur Myrtle Beach wollte irgendwie gar nicht aufhören 👿 Da gab’s auch wieder alles, Minigolf, Hotels, Motels, Clubs und ich glaube sogar ein Casino. Gegen 3pm waren wir dann doch in Charleston und schauten uns ein wenig in der Stadt um. Auf Anhieb haben wir mal gleich wieder Deutsche rausgehört. Die Vorstellung, die man von einer Südstaatenstadt hat, erfüllt Charleston schon ganz gut. Eine sehr grüne, verträumte Stadt, nicht zu vergleichen mit NY, PHI oder WAS.

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Für eine Pferdekutschentour durch die Stadt war leider keine Zeit, aber ich denke sowas wäre echt gut und auch informativ, vielleicht das nächste Mal 😉 Nach gut zwei Stunden in angenehmen frühlingshaften Temperaturen gaben wir mit Savannah den vorerst letzten Tourstop ins Navi ein.

Zum Glück sind wir in SAV an der richtigen Stelle von der endlos wirkenden Abercorn Street abgebogen und haben Cindy so leicht gefunden. Vielleicht half auch ein wenig ihr gewinke und rumgehüpfe 😉 Die Freude über das Treffen war jedenfalls auf allen Seiten groß und die ersten Geschichten wurden erzählt. Zwischendurch lernten wir immer mal wieder Freunde von Cindy kennen, die auf einmal einfach so im Raum standen 😉

Am Abend sollte es dann gemeinsam Downtown gehen, damit Thomas und ich mal ein wenig das Nachtleben kennenlernen. Mit männlicher Begleitung war es dann sogar möglich den Bus zu benutzen, ich wollte wirklich nicht fahren 😉 Die Stimmung war gut als plötzlich draußen alle Lichter ausgingen 😮 Thomas und ich kennen es ja nicht anders und fragten uns im ersten Moment, ob es denn entlang der Straße keine Häuser geben müsste. Wurden dann aber schnell aufgeklärt, dass dort überall Häuser stehen und wir es wohl mit einem Stromausfall zu tun hätten. Der Bus brachte uns wie gewünscht Downtown, allerdings war es dort überall zappenduster. Der Bus fuhr leider nicht mehr zurück und somit waren wir im Dunklen gestrandet. Ich fand das ganze eigentlich relativ aufregend, als jedoch ein betrunkener Typ ein Flasche durch die Nacht in die umherirrenden Massen warf, verstand ich was Cindy meinte als sie sagte, dass man nachts schon sehr aufpassen muss, wo man sich in dieser Gegend rum treibt.

Zum Glück waren ein paar Freunde von ihr gerade in der Gegend unterwegs und boten sich an, uns zurück zum Campus zufahren. Keiner wusste zu diesem Zeitpunkt was genau los war und wie lange wir noch im Dunkeln stehen würden und vor dem Hintergrund der fliegenden Flasche wollten wir da eigentlich nur noch weg. So richtig klappte das mit der Mitfahrgelegenheit im ersten Anlauf nicht, Kelly organisierte dann aber noch ein „Taxi“ und zu sechst in einem Auto wurde auch keinem kalt 😉

Saßen dann noch eine ganze Weile in der lauen „Sommernacht“ draußen vor der Tür zu Cindys Apartment und haben gequatscht. Bryan war auch noch da und so wurde die ganze Zeit englisch gesprochen. Das war das erste Mal das ich auf der ganzen Reise mehr als zwei Sätze sagen musste und nach einiger Zeit lief es sogar ganz gut 😉 Irgendwann waren wir dann aber alle müde und packten uns in die Betten. Mitten in der Nacht kam dann auch der Strom wieder und es gingen natürlich alle Lampen an, darum hat sich aber Cindy gekümmert 😉

Wie ich rausgefunden haben, so hat ein Tornado die Stromleitungen nördlich von SAV gekappt und somit die ganze Stadt im Dunkeln sitzen lassen. Cindy ist ja schon eine ganze Weile drüben aber sowas hatte sie auch noch nicht erlebt, müssen erst wieder die „German Guys“ kommen 😉

Day #16
Nach der aufregenden Nacht folgte ein total entspannter Sonntag, wie aus dem Bilderbuch 😉 Nach dem Frühstück ging’s wieder in die Stadt und Cindy zeigte uns noch ein paar Ecken, die wir am Vorabend ja nicht so gut gesehen haben. Des Weiteren gab’s noch die „Überreste“ des St. Patrick’s Day zu sehen. Dabei ist mir aber immer noch nicht ganz klar, ist das ein fester Feiertag oder kann den jeder im Rahmen dieses Wochenendes feiern wie er will???

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Bei den angenehmen Temperaturen und der tollen Stadt kann ich jetzt schon wenig verstehen, warum es Cindy drüben so gut gefällt 😉 Thomas versuchte unter den ganzen Squares in der Stadt noch den aus „Forrest Gump“ zu finden, da hätte er nur den Cheppewa Square suchen müssen.

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Nach der Stadtführung ging es an den Strand von Tybee Island. Hier hat das Wasser des Atlantiks schon eine viel angenehmere Temperatur 😉 Haben die Luft, die Sonne und das Wasser genossen, also bis zu den Knien 😉

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Am Abend gab es dann Pasta + Fotos + weitere Geschichten unserer Reise + „Above the Rim„. Und da ich ja so ein netter Kerl bin, habe ich mich mal wieder einlullen lassen und mich bereiterklärt, noch ein weiteres Kleidungsstück in meinen ohnehin viel zu kleinen Koffer mit zurück nach Deutschland zu nehmen 😉

Day #17
Sind etwas früher aufgestanden, da wir ja einen etwas längeren Weg vor uns hatten 😉 Vor dem Start haben wir aber noch mal in der Mall vorbeigeschaut und da sind dann sogar ein paar Basketballschuhe für mich abgefallen 😀 Wie lange die für $9 halten will ich gar nicht wissen, aber für den Preis kann man ja auch nicht so viel falsch machen. Zu dem Zeitpunkt war mir allerdings noch nicht ganz klar, wie ich die Schuhe in meinem Koffer oder Handgepäck unterbringen kann.

Der Tag bestand im Groben nur aus der Interstate 95. Selbst wenn man immer 5 Meilen über dem Limit fährt, kommt man sich noch wie ein Verkehrshindernis vor, ja ihr Truckerfahrer, ich schaue in eure Richtung 👿 Kommt ihr mir mal auf eine deutsche Autobahn :mrgreen:

Sind dann noch an Washington und Baltimore vorbeigefahren und ein letztes Mal im Days Inn abgestiegen.

Day #18
Das Packen der Koffer ging doch einfacher als erwartet, zwar blieb einiges auf der Strecke bzw. im Motelzimmer aber die Koffer ließen sich relativ einfach schließen. Thomas war auch so nett, meine erstandenen Schuhe mit ins Handgepäck zu nehmen. Einzig was das Gewicht unserer Gepäckstücke anging waren wir ein wenig unsicher.

Auf dem Weg zum Flughafen hielten wir noch zwei Mal an, eine grüne „see thru“ Hülle für ein MacBook fand Thomas aber leider nicht mehr. Auf der Brücke rüber nach Staten Island verpasste ich dann ausversehen die Abfahrt zum Tollplaza, da ich hinter einem Kipplaster fuhr. Der Typ von der Autovermietung meinte aber, das sei kein Problem. Na da bin ich ja mal gespannt ob da noch was kommt. Das Auto zurückgeben war kein Problem und so trafen wir gegen 5:30pm am Terminal 4 ein.

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Wir nutzen gleich mal die Gelegenheit und wogen unsere Koffer an einem ungenutzten CheckIn-Schalter. Thomas hatte tatsächlich zwei Kilo zu viel, die nahm ich ihm aber in Form von zwei Jeans ab. Konnte ich zwar auch nicht glauben aber nach dem Tausch war alles im Lot. CheckIn und Security Check verliefen ohne Probleme. Der Rückflug war auch ganz ok. Eigentlich wollte ich ja in der freien Sitzreihe vor uns ein Nickerchen machen, aber als ich aufstehen wollte lag da auf einmal schon so ein Opa rum 👿

Sind aber pünktlich in Frankfurt gelandet und mit dem Zoll gab es zum Glück auch keine Probleme, die Angst war ja eh völlig unbegründet 😉 Thomas verpasste leider seinen Anschlusszug, bei mir klappte die Weiterfahrt aber ohne Probleme. Nach den letzten Tagen dann aber Schnee und Regen zu sehen war schon ein wenig uncool 🙁

Fazit:
– eigentlich alles richtig gemacht, nach den Städten noch ein wenig Entspannung mit Sonnenschein und Palmen (den Tornado vergessen wir mal)
– persönliche Bilanz im MSG 0:3, das wird wohl nix mehr. Dafür habe ich aber vielleicht den Meister und den MVP live gesehen
– mit Thomas immer wieder gerne 🙂
– Singapor Air ist eine sehr gute Airline
– Benzin ist in den USA zu billig, unnötig große Autos, die man aus langer Weile laufen lässt
– 1972 Meilen zurückgelegt
– Tüten- und Verpackungsorgien, da könnte man einiges verbessern
– eine gewisse Esskultur könnte auch nicht schaden 😉
– habe keine Lust auf arbeiten 🙁
Bohemian Rhapsody von Queen macht im Auto richtig Spaß
Jackie Moon kennt das metrische System 😉

Gib deinen Senf dazu

9 Kommentare zu “spree1 meets the eastcoast”

  1. Paul Niemeyer sagt:
    1

    Großartiger Beitrag. Habe ich gern gelesen.

  2. tiberius sagt:
    2

    toll,
    bitte weiter schreiben, will mehr wissen…
    grüße

  3. puba4 sagt:
    3

    ich hab die stories mir lieber persönlich erzählen lassen, aber trotzdem den eintrag gelesen. bin schon auf die letzten tage eures urlaubs gespannt *grins*

  4. Dee sagt:
    4

    Also die New-York-Erlebnisse kommen mir irgendwie bekannt vor. War 1996 dort, zu einer Zeit, zu der es unmöglich war, nachmittags Karten für ein Spiel im MSG zu bekommen. Wir mussten nach New Jersey ausweichen.
    Philadelphia würde ich mir auch gern mal anschauen.

  5. spree1 sagt:
    5

    @Paul: Danke!
    @tiberius: PHI & WAS sind hinzugekommen, der letzte Teil kommt hoffentlich auch bald.
    @puba4: Du hast ja ein Glück 😉 Zu den letzten Tagen kannst sicher auch was sagen, da brauchste doch gar nicht gespannt sein 😀
    @Dee: Tja also der MSG ist nur noch eine bessere Touristenattraktion als eine Stätte für Leistungssport 😉 Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
    Philly ist schon ganz nett, aber sollte meiner Meinung nach nicht allein Ziel einer Reise sein, eher Teil 😉

  6. puba4 sagt:
    6

    ich bin gespannt was du dazu schreibst 🙂 ich habe in meinem blog schon was zum tornado geschrieben. find es aber cool, dass du jeden tag einzelnd analysierst.

  7. puba4 sagt:
    7

    sehr schön und ich bin stolz, dass auch mein blog verlinkt ist. klingt nach einem rundum gelungenen urlaub *thumbs up*

  8. gimme5 #62 | spree1's daily dime pingt:
    8

    […] Nordamerika 2. Hund oder Katze? […]

  9. pansen sagt:
    9

    Ich habe nicht davon gelesen,
    So ist es passiert, ich bin dabei gewesen
    DOUBLE THUMPS UP!!!

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