piece of cake
Samstag, 12. Juli 2008Die Zeit vergeht im Moment viel zu schnell und so hat es mich nicht wirklich überrascht, dass ich mal wieder mit der “Verköstigung” der lieben Kollegen dran war. Mit den Brownies im letzten Jahr bin ich kein Risiko eingegangen und konnte sie danach hier und da noch einmal erfolgreich einstreuen. An andere Stelle habe ich es zum Glück gar nicht erst versucht, ich wäre gnadenlos untergegangen
Wie dem auch sei, man wächst ja mit seinen Aufgaben und so habe ich mich Anfang der Woche an einem russischen Zupfkuchen versucht.
Allein die Zutaten trieben mir schon die Tränen in die Augen, sowas kann doch nicht gesund sein, 400g Butter und 500g Quark sagen alles. Um die Kollegen gleich komplett in den Feierabend zu schicken gab’s ein Blech Brownies obendrauf.
Zum Glück hatte ich genug Schüsseln um den Teig, die Füllung und die Brownies anzurühren. Wozu eigentlich? Kommt doch eh alles wieder zusammen.
Mit meiner Konzentration war es schon früh vorbei denn das Rezept war doch sehr komisch geschrieben und richtete sich bestimmt an Anfänger. Gleich im ersten Satz “Butter zerlassen”. Da braucht man echt einen Kochtopf wenn man einen Kuchen backen will
Später kam ich mit dem Zählen durcheinander, die Hälfte des dunklen Teiges war für den Boden, vom Rest wiederum die Hälfte für den Rand. Zum Glück merkte ich rechtzeitig, dass ich alles genommen hatte und somit nichts mehr für die “Zupfen” hatte. Also musste der Rand etwas dünner noch mal gebaut werden
Für die Füllung hätte ich eine größere bzw. höhere Schüssel nehmen können, aber kann man ja alles wieder von der Wand abwischen. Bei dem was da alles drin ist, hat es mich gewundert, dass die Schüssel ihre Farbe behalten hat und nicht durchsichtig geworden ist
Bei den “Zupfen” wurde es dann am Ende auch noch mal knapp und ich musste den Teig schon ganz schön platt hauen um noch ein wenig Fläche zu bedenken.
Das Ergebnis nach über einer Stunde Backzeit konnte sich aber mehr als sehen lassen
Von den Kollegen gab’s auch keine Klagen, außer von denen die nicht da waren
Sollten es ein Mixer und eine Springform in meinen Hausstand schaffen, so steht einer Wiederholung dieses Backkurses nichts im Wege.





pansen sagt: 15. Juli 2008 um 20:10
Das hast du gut in Erinnerung: Das Papier (oder was auch immer) muss durchsichtig werden, wenn man die Speise daran reibt. Dann ist der Energiegehalt richtig.
Sehr lecker sieht es aus!