Archiv für August, 2008

what’s my age again?

Sonntag, 31. August 2008

Ich hatte ja schon eine Weile die Vermutung, dass das Durchschnittsalter in Gütersloh langsam aber sicher nach oben geht. Nun habe ich endlich die Bestätigung gefunden:

altersheim

Nachdem bei mir nebenan schon eine „Kaffeefahrtbesatzung“ eingezogen ist, gibt es gegenüber vom Finanzamt demnächst 135 neue Plätze für den schönen Lebensabend. Ach ja, das ist wirklich strahlend blauer Himmel und kein Farbfilter oder so 😎

Die zweite Entdeckung, diesmal positiver Art, habe ich im real gemacht. Anscheinend sind die vorzüglich schmeckenden Oreo-Kekse nun auch in Deutschland erhältlich.

local oreos

Zum Selbsttest hat eine Packung natürlich gleich den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden, genau das Richtige für den Sonntag.

metrosexuell???

Mittwoch, 27. August 2008

Gayometer

Mit dem Wert kann ich leben 😉 Hier kann sich jeder selber mal testen, wer bietet mehr?

[via nerdcore]

the dark knight

Sonntag, 24. August 2008

An der Batman Franchise haben sich in Hollywood schon einige Regisseure mit mehr oder weniger Erfolg versucht. Ich persönlich finde die ersten beiden Filme mit Michael Keaton als Batman nicht schlecht, Tim Burton schafft eine düstere Stimmung und lässt Batman nicht immer als den strahlenden Held dastehen. Ganz schlimm sind die beiden Streifen mit Val Kilmer bzw. George Clooney im Fledermauskostüm. Die sind einfach zu bunt, übertrieben und bleiben einem nicht zu lange in Erinnerung.

Christopher Nolan schaffte 2005 mit „Batman begins“ eine erfolgreiche Wiederbelebung der Franchise und schloss dabei nicht an den bestehenden Teilen an sondern fing noch einmal ganz von vorne an. Der Film bekam seine ganz eigene, düstere Stimmung und Batman war nicht einfach nur der „Gute“, er hatte mit sich selbst und seinen moralischen Vorstellungen zu kämpfen.

Nach langem warten ging nun endlich die Fortsetzung „The Dark Knight“ auch in Deutschland an den Start und die Erwartungen sind bei all dem Hype, dem man sich nur schlecht entziehen kann, ziemlich hoch. Zum Glück werden sie nicht enttäuscht 😉

Christian Bale schlüpft erneut in die Rolle von Bruce Wayne, der tagsüber den Playboy und Lebemann mimt sich am Abend aber von seinen schönen Begleitungen verabschiedet und als Batman in den dunklen Straßen von Gotham City seinen schweren Kampf gegen das Verbrechen bestreitet. Unterstützung bekommt er dabei vom neuen Staatsanwalt Harvey Dent, der endlich das Symbol für Gerechtigkeit sein könnte.

Die Hilfe ist auch von Nöten, denn mit dem Joker haben sie es mit einem Kriminellen besonderer Güte zu tun. Sein Motiv ist nicht einfach nur Geld oder Macht, er hat einfach Spaß an seinen Taten bzw. kann gar nicht anders als sie zu begehen. Er hält sich an keine Regel und bringt Batman fasst dazu, alles aufzugeben, für das er steht, nur um ihn zur Strecke zu bringen. Die Story entwickelt sich nicht geradlinig sondern ist in zwei Teile gesplittet, was mich sehr freut. Man denkt, gut, nun gibt’s den Showdown und dann ist es ja vorbei, aber dann geht es gerade erst los 😉

Schon jetzt gibt heiße Diskussionen zum Thema Oscar für Heath Ledger für seine Darbietung als Joker. Da könnte man es sich durch seinen tragischen Tod natürlich einfach machen, aber ich finde er hat auch so einfach eine beeindruckende Vorstellung geliefert, ich hab ihn nicht wirklich erkannt 😉 Aber es ist zum Glück keine One Man Show, die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz und sind zudem sehr gut besetzt.

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Für mich bisher der beste Film des Jahres und vielleicht sogar ein kleines Stück Filmgeschichte, perfekt inszeniert, beeindruckende Bilder und ein toller Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton Howard. Prädikat sehenswert!

2.5% to slow

Mittwoch, 20. August 2008

Ein gutes Jahr liegt meine Halbmarathonpremiere nun schon zurück und am Sonntag bin ich zu dem Ort zurückgekehrt, an dem alles begonnen hat. Die Vorbereitung war mal wieder mäßig und ein Burgerwettessen am Donnerstag ist sicherlich nicht unbedingt förderlich fürs Fitnesslevel 😉

Dennoch hatte ich mir ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, ich wollte die Distanz in weniger als zwei Stunden zurücklegen. Um dies zu schaffen hatte ich mir sogar extra eine „Marschtabelle“ mit den Kilometerzeiten angefertigt.

Straßenlauf

Die ersten Kilometer des 32. Berliner Straßenlaufes fühlten sich gut an und ich lag zudem ca. eine Minute unter meinen Sollzeiten. Diese Minute konnte ich auch über die Wende hinweg halten. Bei Kilometer 14 wurden dann aber langsam die Beine schwer und den Füßen ging es auch nicht mehr so gut. An der 20 Kilometermarke war von der Minute nichts mehr übrig, im Gegenteil, ich war nun vier Minuten über meiner Zeit 🙁 Ich schieb das ganze weniger auf meine Kondition (die hätte trotzdem besser sein können), als mehr auf das Streckenprofil, auf den letzten Kilometern gibt es nämlich noch den einen oder anderen fiesen Anstieg.

Im Ziel lag ich dann 3:01 Minuten über meiner anvisierten Zeit, im Finish kann man also doch noch was reißen 😉 Mit insgesamt 2:03:01 drückte ich meine bisherige Bestleistung für die 21,0975 Kilometer um mehr als fünf Minuten nach unten, dennoch bin ich leicht enttäuscht 2,5% für mein gesetztes Ziel zu langsam gewesen zu sein.

Straßenlauf

Das Ganze hat aber auch was gutes, ich kann mich leider noch nicht zurückziehen 😉 dazu ist der Ergeiz, die 2-Stundenmarke zu knacken, aktuell zu groß. Mal schauen wann sich mir die nächste Gelegenheit bietet, ich werde in jedem Fall ein Auge auf das Profil der Strecke haben, denn auf Steigungen zum Ende kann ich verzichten!

Kleine Notiz am Rande, in meiner Alterklasse bin ich von 71 Läufern 70. geworden 😉 Wobei #71 über 20 Minuten nach mir ins Ziel gekommen ist, damit bin ich dann wohl Letzter. Ingesamt reichte es zu Platz 817 von 1083.

college dropout

Montag, 18. August 2008

Ich habe mir mal die „was wäre wenn?“ Maschine vom guten Professor Farnsworth ausgeliehen und versucht rauszubekommen, wie sich meine Schulkarriere in den anderen Jahrzehnten so entwickelt hätte. Also es lief mal besser und auch mal schlechter, aber ins Jahrbuch habe ich es immer geschafft, hier der Beweis:

Jahrbuch

Das Internet ist doch immer wieder für eine Überraschung gut und damit meine ich nicht die Traumreise bzw. den A3 den ich GARANTIERT gewonnen habe oder das Viagrasonderangebot 😉 Bei Yearbook Yourself braucht man nur ein Foto und schon kann die Zeitreise losgehen.

[via blogwiese]

terminator 2: judgment day

Montag, 11. August 2008

Come with me if you want to live!

Dies ist einer zahlreichen Einzeiler des Cyberdyne Systems Model 101. Mit „Terminator 2: Judgment Day“ schaffte nicht nur Arnold Schwarzenegger seinen Durchbruch in Hollywood, Regisseur James Cameron schuf mit diesem Streifen auch einen Meilenstein der Filmgeschichte, in Bezug auf visuelle und Specialeffects 😉

Die Story spielt gut 10 Jahre nach dem ersten Teil und wieder ist die Familie Connor Ziel eines von Skynet in die Vergangenheit geschickten Terminators. Der menschliche Widerstand lässt sich nicht lange bitten und schickt ebenfalls einen „Beschützer“ in der Zeit zurück. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Maschinen wird dann klar, dass der T 101 diesmal auf der Seite der Guten für ein mehr als hohes „Damage Rating“ sorgen wird.

Aus der Story wird das Maximale rausgeholt und hier und da gibt es sogar einen ruhigen, ernsten Moment. Im Fokus steht dennoch das zerstörerische Duell T 101 vs. T 1000. Ganz Maschine gibt sich der T 1000 mehr als wortkarg, „Arni“ hingegen lernt im Laufe des Films den ein oder anderen Spruch dazu und weiß diesen dann auch im richtigen Moment zu platzieren. Damit wird das mehr als coole Erscheinungsbild mit Bikeroutfit, Harley Davidson „Fatboy“ und Sonnenbrille abgerundet.

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Sogar der Trailer war seiner Zeit damals schon voraus, ein Klassiker!