vacation on the road

Sonntag, 15. August 2010

In der ersten Augustwoche gab’s ein paar freie Tage und diese wurden zum entspannen der andere Art genutzt. An dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse. Folgende „Ausflüge“ sollten in der Woche absolviert werden:

– Ausflug nach Capital City
– Ausflug in den Heidepark
– Ausflug an die Ostsee
– Ausflug nach Holland

Am Sonntag kam an den Besuch in Berlin gleich mal der Haken dran. Montag war dann laut Wettervorhersage der einzige Tag der Woche, der für einen Outdoortrip geeignet wär. Also ging es nach gut vier Stunden Schlaf Montagmorgen mal wieder in Richtung Hamburg, allerdings nur bis Soltau 😉

Ich dachte durch den grauen Tag würden sich die Besucherzahlen des Heideparks in Grenzen halten, aber auf die Idee kamen noch viele andere. Ich persönlich hatte zwei Highlights, da ist zum einen die Attraktion „Desert Race“, welche ich noch nicht kannte und es ganz schön in sich hat. Von außen sieht man es ihr gar nicht an, die Strecke dieser Achterbahn ist relativ kurz und auch nicht so hoch wie z.B. die vom „Colossos“. Allerdings wird man zu Beginn in 2,4 Sekunden auf 100km/h beschleunigt, und das ist in der Tat ein wirklich krasses Gefühl.

Beim Verlassen des Parks bin ich dann noch an einer Spielbude hängen geblieben, wirf drei Basketbälle, wenn du einen triffst, gewinnst du einen 1,6m hohen Plüschhai. Hey, für 5 Euronen bin ich doch dabei, und beim dritten Wurf (hab ja 3 bezahlt) hatte ich dann den Hai an der Backe, sehr schön 🙂

Dienstag ging es nach ebenfalls wenig Schlaf (für einen Urlaub) wieder in Richtung Hamburg, diesmal sogar länger als am Vortag. Wir folgten dann aber der A1 in Richtung Lübeck und nach gut drei Stunden war Neustadt in Holstein erreicht. Das Wetter war zwar wenig Sommerlich, aber es ließ sich aushalten und die Badesachen wollte wir nur ungern ungenutzt wieder mit zurück nehmen. Daher war ein kurzer Badegang natürlich Pflicht und ob zu erst von oben oder von unten nass ist dann auch egal 😉

Mittwoch wurde dann zu Abwechslung mal entspannt, war auch ein wenig nötig.

Donnerstag stand der Ausflug nach Holland an. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, einen Anzug zu kaufen. In Ermangelung eines entsprechenden „Angebots“ hab ich aber von einem (Frust)Kauf Abstand genommen. Immerhin hat Jenny ein buntes neues Portemonnaie bekommen, so war der Trip nicht ganz vergebens. Na gut, ich hab ja auch ein T-Shirt gekauft 😉

Das Programm für Freitag stand schon ein wenig länger fest. Als ich erfuhr, Jan Delay wird bei den Parklichter 2010 ein Potpourri bunter Unterhaltung zum Besten geben war klar, ich bin dabei 🙂

Wir trafen erst gegen 20Uhr am Veranstaltungsgelände ein, pünktlich zum Auftritt von H-Blockx. Der eine oder andere mag sie noch kennen, aber mit dem eher „allgemeinen“ Publikum taten sie sich ein wenig schwer, rockten aber dennoch ganz gut den Kurpark.

In der Umbauphase wurde eine kleine Lücke genutzt um sich noch weiter nach vorne zu schleichen und plötzlich standen wir in der 7. Reihe (gefühlte 3.)!

Jan Delay war mal wieder erste Sahne und verbreitet instant gute Laune.

Er ließ sich dabei auch nicht von einer kleinen Wunde an der Hand aus der Ruhe bringen und heizte allen Anwesenden so richtig ein, Oh Jonny 😀

Samstag ging es mit den Parklichtern weitern, also wohl den „eigentlichen“, wenn ich es richtig verstanden habe. An diesem Tag wurde nämlich der ganze Kurpark lichttechnisch in Szene gesetzt und den Abschluss bildete ein Feuerwerk + „Laser“ 😉

Pünktlich zum Feuerwerk gegen 22:30Uhr fing es natürlich ein wenig an zu regnen, war ja klar. Zum Glück war der Regen genauso schnell wieder weg, wie er gekommen war, so dass alle Anwesenden die Show genießen konnten. Visuell war das schon eine ganz feine Nummer, allerdings standen wir zu nah an der akustischen Untermalung, sprich den Lautsprechern, die einfach nur einen sehr, sehr miesen, blechernen Sound von sich gaben.

Nach 20 Minuten war’s dann auch vorbei mit den pyrotechnischen Spezialeffekten und die Massen strömten nach Hause. Doch vorher gab’s erstmal noch eine halbstündige Zwangspause im Parkhaus, das für so einen geordneten Rückzug wohl nicht konzipiert war (einige Fahrzeugführer aber auch nicht!).

Beendet wurden die wilden Tage durch einen Brunch im Bernstein, über den Dächern von Bielefeld (wenn das Wetter mitgespielt hätte.). Am Ende fühlt man sich, als bräuchte man Urlaub vom Urlaub 😉 Die letzte Woche in HH lies dies aber nur bedingt zu, aber hey, laut Plan hab ich Oktober noch mal eine Woche frei. Für die nehme ich mir aber definitiv weniger Dinge vor 😉

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3 Kommentare zu “vacation on the road”

  1. Donna HAM sagt:
    1

    ich möchte mir doch mal kurz den kommendar erlauben, dass ich mir das recht herausnehme deine persönliche anzug-krawatten-einkaufsbegleitung zu sein!!! du kannst doch nicht einfach das winning team ändern – frechheit 😉

  2. der pate sagt:
    2

    wuerdest du bitte so fair sein und seine rumpfkluft bis zum hals schliessen, wenn du fuer ein foto posierst? die seite kann auch von menschen ohne sehbehinderung angeschaut werden.

    und: ich hoffe mal ganz stark, dass der urlaub keine bleibenden folgen ( besudelung, krankenhausaufenthalte, … ) fuer ramon haben wird 😉

  3. spree1 sagt:
    3

    @Donna: Es hat ja auch gar nicht funktioniert 😉 zumindest nicht so wie gedacht. Kleine Sünden werden eben sofort bestraft, im Zweifel hatte ich es auch nicht besser verdient!

    @pate: pff, ich kann meinen Körper hier doch wohl zeigen! Es zwingt dich keiner, ihn anzuschauen. Bist du neidisch? *flapflapflap* 😀 Und Ramón geht’s gut, durch die Waschstraße und saugen sind auch die letzten Rückstände verschwunden, die Drogenhundhaare sind auch weg 😉

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