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Dienstag, 31. Mai 2011

Da die letzte Laufveranstaltung schon ein paar Tage zurück liegt und die neuen Nikes sich gerade an meine Füße gewöhnt haben, kam der Porta Staffelmarathon vorletztes Wochenende wie gerufen. Vor zwei Jahren gab es ja schon mal ein Team der cm4, welches sich der Halbmarathondistanz gestellt hatte. Das wollten wir nicht 1:1 wiederholen, also bitte einen ganzen Marathon, aufgeteilt auf vier Läufer.

Das Team wurde nach der Meldung aufgrund einer „Doppelbuchung“ noch einmal umgestellt und vermutlich zugleich unter Leistungsgesichtspunkten optimiert 😉

Im Vorfeld gab es eine Diskussion, was der Ausflug denn zum Ziel hätte. Bei etwas mehr als 10km für jeden Läufer kann es mit „ankommen“ ja nicht getan sein. Also einigten wir uns auf eine Gesamtzeit unter vier Stunden. Jeder hatte für seinen Teil eine Stunde Zeit.

Startläufer André legte auch gleich los wie die Feuerwehr und tauchte nach gut 55 Minuten am Wechselpunkt auf. Zu viel Zeit wollte ich von dem kleinen Polster nicht verbrauchen, ganz insgeheim vielleicht sogar noch etwas drauflegen. Letzteres hat nicht so ganz geklappt aber mit einer Stunde und 2-3 Minuten waren wir zum Glück nach Läufer #2 nicht schon aus dem 4-Stunden Zielfenster.

Der Wechsel an Ingo klappte bis auf ein Kontrastproblem (weißes Klettband auf weißen Socken) tadellos und Ingo schickte sich an, Schlussläuferin Christine ein komfortables Zeitpolster mit auf den Weg zu geben.

In der Zwischenzeit überbrückte ich die Wartezeit im Zielbereich mit einem isotonischen Sportgetränk und einem kleinen Snack 😉 ~10km sind von der Distanz deutlich angenehmer zu laufen und einfacher mit einer Zieldefinition zu versehen, blöd nur wenn man sie verfehlt 😉 Auf der anderen Seite habe ich somit weiterhin einen Grund mich wieder an den Start zu stellen.

In der Summe waren wir mit einer glatten 3:55:00 mehr als gut unterwegs und fünf Minuten unter unserer Zielzeit, mission accomplished. Bei so einem Event stellt man zwar eine Staffel, ein Team, aber auf der Strecke ist jeder allein und somit bleibt der gefühlte Gemeinschaftsfaktor leider auch wieder ein klein wenig auf der Strecke, vielleicht gibt’s noch irgendwas dazwischen.

Ich für meinen Teil werde noch einmal irgendwo in der Republik antreten und die 10km in <1h laufen, irgendwann, irgendwo 😉

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