where nothing happens

Samstag, 29. Oktober 2011

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Dies ist wohl das Problem, mit dem sich Vertreter der Klubbesitzer und der Spielergewerkschaft NBPA konfrontiert sehen. Und da wie so oft niemand den Hals voll genug bekommt, finden (Überraschung) bis einschließlich 28. November keine Spiele in der NBA statt.

Es wird sich irgendwie zwischen $500 Mio. und $2 Mrd. gestritten. 22 der 30 NBA-Teams haben das letzte Jahr wohl mit einer negativen, finanziellen Bilanz beendet. Dies ist den Besitzern, oh Wunder, natürlich weniger genehm. Da wollen sie den Ausgabenpunkt #1 drücken, die Spielergehälter. Ginge es nach den Besitzern, sollten die Spieler auf $2 Mrd. in den nächsten 10 Jahren verzichten, die Spieler bieten ihrerseits $500 Mio. in den nächsten 5 Jahren an.

Des Weiteren steht die Einführung eines harten (diesmal wirklich hart) Salary Caps bei $45 Mio. gegenüber dem letzten, flexiblen im Einsatz befindlichen Salary-Caps ($58 Mio. pro Team) zur Disposition.

Aktuell scheinen die Fronten verhärten, vielleicht geht es am Ende aber auch wieder schneller, we’ll see.

Die Leidtragenden sind wie immer die Fans. Fehlender Ticketverkäufe sowie mangelnder Absatz von Merchandise Artikel drücken die Bilanz der Teams auch nur bedingt ins Schwarze. Gewinner, sofern es bei einem Lockout welche gibt, sind höchstens die anderen Profiligen in Nordamerika.

Unter den folgenden Links gibt’s noch mehr Informationen zur Überbrückung der spielfreien Zeit:
FAZ
Wikipedia
The Basketball Jones 1
The Basektball Jones 2

[pic via theknickswall]

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