Archiv für Kategorie 'Film & TV'

the 100 greatest movie characters

Sonntag, 14. Dezember 2008

Empire Online hat eine Liste der 100 größten Filmcharaktere veröffentlicht. Über die konkrete Reihenfolge lässt sich streiten, aber im großen und ganzen geht das schon in Ordnung. Mein Highlight ist #17, Hans Gruber:

Acclaimed British stage actor Alan Rickman hadn’t made a movie before Die Hard. With all due respect to his wonderful career since, he might as well have stopped there, for there’s no topping Hans Gruber. There are scarier villains, there may even be more iconic villains, but when it comes to slickness, suaveness, and coolness, Gruber has ‘em licked. Endlessly quotable, Gruber’s mind is as sharp as his suit and neat goatee - and the biggest testimony to Rickman’s charismatic performance is that part of you wants him to get away with it.

prison break season four

Sonntag, 19. Oktober 2008

Aktuell läuft in den USA die vierte Staffel der Serie Prison Break und ich habe mir jetzt auch mal berichten lassen, was in den neuen Folgen denn so vor sich geht. Tja und nun weiß ich nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht.

Von der Story will ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, man schafft die Verbindung zum Ende der dritten Staffel und garniert das Ganze noch mit einer guten Überraschung. Das Tempo ist wie immer hoch und nichts ist wirklich sicher. Dennoch hat man das Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben. Ich kann es nicht genau erklären, aber vielleicht bin ich abgestumpft oder überreizt, ich weiß es nicht.

Ich habe das Gefühl als wäre man ein wenig Überrascht vom Erfolg und versucht nun krampfhaft irgendwie noch 6-7 Staffeln zu produzieren. Der Ausbruch aus dem Gefängnis hat ja bereits in der ersten Staffel ganz gut geklappt und in der zweiten war man auf der Flucht, wie geht es dann nur weiter?!?! Man veranstaltet einfach ein wiedersehen aller Charaktere in einem Gefängnis :lol: diesmal eine Spur “härter”, nämlich in Panama (3. Staffel).

Man schreibt eine abstruse Story in der alle Charaktere “irgendwie” untergebracht werden und hofft damit den Zuschauer zu unterhalten. Ich für meinen Teil werde erstmal am Ball bleiben. Ob man es bei der fünften Staffel von “LOST” besser macht? Ich bin gespannt.

the dark knight

Sonntag, 24. August 2008

An der Batman Franchise haben sich in Hollywood schon einige Regisseure mit mehr oder weniger Erfolg versucht. Ich persönlich finde die ersten beiden Filme mit Michael Keaton als Batman nicht schlecht, Tim Burton schafft eine düstere Stimmung und lässt Batman nicht immer als den strahlenden Held dastehen. Ganz schlimm sind die beiden Streifen mit Val Kilmer bzw. George Clooney im Fledermauskostüm. Die sind einfach zu bunt, übertrieben und bleiben einem nicht zu lange in Erinnerung.

Christopher Nolan schaffte 2005 mit “Batman begins” eine erfolgreiche Wiederbelebung der Franchise und schloss dabei nicht an den bestehenden Teilen an sondern fing noch einmal ganz von vorne an. Der Film bekam seine ganz eigene, düstere Stimmung und Batman war nicht einfach nur der “Gute”, er hatte mit sich selbst und seinen moralischen Vorstellungen zu kämpfen.

Nach langem warten ging nun endlich die Fortsetzung “The Dark Knight” auch in Deutschland an den Start und die Erwartungen sind bei all dem Hype, dem man sich nur schlecht entziehen kann, ziemlich hoch. Zum Glück werden sie nicht enttäuscht ;)

Christian Bale schlüpft erneut in die Rolle von Bruce Wayne, der tagsüber den Playboy und Lebemann mimt sich am Abend aber von seinen schönen Begleitungen verabschiedet und als Batman in den dunklen Straßen von Gotham City seinen schweren Kampf gegen das Verbrechen bestreitet. Unterstützung bekommt er dabei vom neuen Staatsanwalt Harvey Dent, der endlich das Symbol für Gerechtigkeit sein könnte.

Die Hilfe ist auch von Nöten, denn mit dem Joker haben sie es mit einem Kriminellen besonderer Güte zu tun. Sein Motiv ist nicht einfach nur Geld oder Macht, er hat einfach Spaß an seinen Taten bzw. kann gar nicht anders als sie zu begehen. Er hält sich an keine Regel und bringt Batman fasst dazu, alles aufzugeben, für das er steht, nur um ihn zur Strecke zu bringen. Die Story entwickelt sich nicht geradlinig sondern ist in zwei Teile gesplittet, was mich sehr freut. Man denkt, gut, nun gibt’s den Showdown und dann ist es ja vorbei, aber dann geht es gerade erst los ;)

Schon jetzt gibt heiße Diskussionen zum Thema Oscar für Heath Ledger für seine Darbietung als Joker. Da könnte man es sich durch seinen tragischen Tod natürlich einfach machen, aber ich finde er hat auch so einfach eine beeindruckende Vorstellung geliefert, ich hab ihn nicht wirklich erkannt ;) Aber es ist zum Glück keine One Man Show, die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz und sind zudem sehr gut besetzt.

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Für mich bisher der beste Film des Jahres und vielleicht sogar ein kleines Stück Filmgeschichte, perfekt inszeniert, beeindruckende Bilder und ein toller Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton Howard. Prädikat sehenswert!

terminator 2: judgment day

Montag, 11. August 2008

Come with me if you want to live!

Dies ist einer zahlreichen Einzeiler des Cyberdyne Systems Model 101. Mit “Terminator 2: Judgment Day” schaffte nicht nur Arnold Schwarzenegger seinen Durchbruch in Hollywood, Regisseur James Cameron schuf mit diesem Streifen auch einen Meilenstein der Filmgeschichte, in Bezug auf visuelle und Specialeffects ;)

Die Story spielt gut 10 Jahre nach dem ersten Teil und wieder ist die Familie Connor Ziel eines von Skynet in die Vergangenheit geschickten Terminators. Der menschliche Widerstand lässt sich nicht lange bitten und schickt ebenfalls einen “Beschützer” in der Zeit zurück. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Maschinen wird dann klar, dass der T 101 diesmal auf der Seite der Guten für ein mehr als hohes “Damage Rating” sorgen wird.

Aus der Story wird das Maximale rausgeholt und hier und da gibt es sogar einen ruhigen, ernsten Moment. Im Fokus steht dennoch das zerstörerische Duell T 101 vs. T 1000. Ganz Maschine gibt sich der T 1000 mehr als wortkarg, “Arni” hingegen lernt im Laufe des Films den ein oder anderen Spruch dazu und weiß diesen dann auch im richtigen Moment zu platzieren. Damit wird das mehr als coole Erscheinungsbild mit Bikeroutfit, Harley Davidson “Fatboy” und Sonnenbrille abgerundet.

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Sogar der Trailer war seiner Zeit damals schon voraus, ein Klassiker!

indiana jones and the kingdom of the crystal skull

Montag, 07. Juli 2008

Vor gut 20 Jahren lief Dr. Henry Jones das letzte mal über die Kinoleinwand. 2008 kann man ihn bei seinem neusten Abenteuer begleiten und ich hab dies in der letzten Woche nun auch endlich geschafft.

In “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” versucht man zum Glück nicht, die zeitliche Differenz zum dritten Teil zu leugnen und so ist es für den Zuschauer kein Problem im Gesicht von Harrison Ford die eine oder andere deutliche Falte zu erkennen (im ersten Moment ist es allerdings doch ein wenig schockierend). Auch das Umfeld geht mit der Zeit und so sind nicht mehr die bösen Nazis die Gegner von Indianer Jones sondern die Russen, mit denen sich die USA schon mächtig im kalten Krieg befinden. Die ersten Minuten des Films inkl. Atombombentest bringen einen schon gut rein.

Die eigentliche Story war nicht so wirklich mein Fall, vor allem für das Ende muss ich doch Punkte abziehen. Diese ganze Sache mit den Außerirdischen ist mir ein wenig zu dick aufgetragen. Der Heilige Gral und die Bundeslade waren sicherlich auch keine irdischen Güter, allerdings waren sie mir sympathischer als Teile des Skelettes eines Aliens :-( Das erinnert mich zu sehr an Akte X als an Indianer Jones.

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Handwerklich ist der Film gut gemacht und bekommt durch die musikalische Untermalung von John Williams auch schnell das bekannte Flair. Die Szene im Dschungel (Tarzan und Auto+Baum+Klippe) waren für meinen Geschmack aber wieder too much.

Ihr Mächtigen in Hollywood, bitte, auch wenn der Film sehr viel Geld in eure Kassen gespült hat, so bitte denkt nicht einmal an einen fünften Teil!

cloverfield

Mittwoch, 06. Februar 2008

Nach langer, langer Zeit habe ich heute mal wieder einen Filmpalast von innen gesehen. Anlass war der neuste Film von LOST-Mastermind J.J. Abrams, “Cloverfield“. Schon beim ersten Teaser hatte ich das Gefühl, dass da auf Filmfreunde etwas ganz Neues, Großes zukommen würde. Zugegeben, die Idee einen Film mit Hilfe von Handkameras möglichst authentisch bzw. real wirken zulassen, ist nicht wirklich innovativ. Das gab’s bei “The Blair Witch Project” ja schon einmal. Und wie auch schon zuvor bei den Hexen, so gab’s auch zu Cloverfield eine clevere Marketingkampagne mit gezielt gestreuten Informationen, die den Film noch interessanter machen sollten.

Anfangen tut alles mit der Abschiedsparty von Robert in Manhattan. Bevor er seinen neuen Job in Japan antritt, will er einfach noch mal mit all seinen Freunden einen netten Abend verbringen. Als kleines Andenken filmt sein Freund Hug diesen Abend und bittet die Anwesenden kleine Grüße in die Kamera zu sprechen. Als dann allerdings ein riesiges Monster über New York herfällt, kommen die Feierlichkeiten zu einem abrupten Ende. Natürlich könnten sich alle Gäste sicher evakuieren lassen, aber Robert muss natürlich noch einmal zurück um seiner Freundin zu helfen. Zur Story möchte ich an dieser Stelle nichts weiter sagen, die darf jeder für sich selbst entdecken.

Um den authentischen Eindruck nicht zu gefährden, wurden durchweg frische, unbekannte Schauspieler eingesetzt. Ob deren schwache Leistung wirklich an ihnen oder an den einfach zu flachen Charakteren lang weiß ich nicht, umgehauen hat sich mich aber nicht. Als Ganzes konnte mich der Film dennoch überzeugen, er bleibt sich und seiner Idee durchweg treu und animiert den Zuschauer zum nachdenken, anstatt ihm alles vorzukauen. Leichte Abzüge gibt es für die hier und da etwas abstruse Storyentwicklung, warum muss denn zum Beispiel immer der Held zurück ins Herz der Katastrophe und eine Frau zu retten???

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Ok, das mega-aha-oho-Erlebnis war Cloverfield dann doch nicht, aber unterm Strich bleibt nach knackigen 80 Minuten ein erfrischendes neues Filmerlebnis was sich vom Hollywood-Einheitsbrei abhebt.