Donnerstag, 10. Juni 2010
Mit der Häufigkeit von Hotelübernachtungen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass nicht unbedingt immer alles glatt läuft. Diese Woche hat es mich erwischt. Am Montagabend wollte ich eigentlich nur schnell mein Zimmer im NH Horn beziehen und zur Ruhe kommen. Es lief aber irgendwie ganz anders, daher hier eine Chronologie der Ereignisse:
- Ankunft im Hotel, leider keine Reservierung auf meinen Namen im System, hatte ich diese Woche mein Zimmer doch woanders?
- E-Mail mit der Reservierungsbestätigung rausgesucht, hatte mich doch nicht geirrt.
- Frage ob ich gerne eine Raucher- oder Nichtraucherzimmer hätte, gern Nichtraucher und nach hinten raus. Tja, das ging leider nicht mehr, also Zimmer 522 mit Blick auf den vierspurigen Ring2.
- Also rein in den Lift, hoch in den fünften Stock und das Zimmer mal angeschaut, schon ein wenig laut und das Fenster war zu!
- Noch mal runter, und das restliche Gepäck geholt [$Liftcounter = 3]. Die KeyCard in den entsprechenden Halter gesteckt und es wurde auch Licht, für 10 Sekunden. Noch mal raus und rein, wieder Licht und nach 10 Sekunden Dunkelheit.

- Also runter zur Rezeption und mein Anliegen geschildert. Natürlich kein Problem und prompt neues Zimmer bekommen. Moment, ich bräuchte auch noch eine KeyCard für das „alte Zimmer“, da steht ja noch mein Gepäck. Da hab ich zum Glück vor der Liftbesteigung dran gedacht.
- Oben angekommen [$Liftcounter = 5] musste ich aber leider feststellen, dass keine der beiden Karten das Zimmer 522 zu öffnen vermochte. Mein Gepäck in lichtlosen Raum gefangen?
- Wieder runter zur Rezeption und dem Servicemitarbeiter meine neuerliche Situation geschildert. Er war ungläubig, was meine Türkartenstory anging, fuhr mit mir dann wieder hoch, nur um festzustellen, dass weder meine zwei Karten noch seine Masterkarte die Tür öffneten.
- Er fuhr dann alleine noch mal runter und holte wohl die Master-Masterkarte. Mit der gab die Tür nach und mein Gepäck frei. Der Servicetyp musste natürlich noch meine „nach 10 Sekunden geht das Licht aus“ Geschichte ungläubig prüfen und grinste mich 9 Sekunden lang an, als das Licht nach 10 Sekunden wieder ausging, grinste ich.
- Mit Sack und Pack habe ich dann Zimmer 416 bezogen [$Liftcounter = 8], natürlich auch zur Straße raus. Zum Glück aber kein Raucherzimmer, ich hatte in dem ganzen Licht-Türkarten-Chaos schon meine Befürchtungen.
Nächste Woche bin ich wieder im Novotel, hoffentlich läuft es dort ein wenig besser.
Mittwoch, 12. Mai 2010
Für mein aktuelles Projekt ging es vergangene Woche in die letzte Woche. Dementsprechend wurden die Abende im Büro länger. Am Dienstag fand ich in Vorbereitung zum Halbmarathon in München dennoch Zeit für eine letzte Runde um die Außenalster.

Ich habe dabei mal versucht, die Strecke fototechnisch zu dokumentieren. Wie zu erwarten ist aber ein Großteil der Fotos total verwackelt, ich bin eben einfach zu dynamisch
Vielleicht gibt’s hier aber trotzdem bald ein paar “bewegte” Bilder.
In jedem Fall folgt diese Woche noch ein Nachwort zum Laufevent im Münchener Olympiapark. Mitstreiter Martin hat seine Sicht der Dinge schon mal dargelegt.
Montag, 03. Mai 2010
Die (vorerst) vorletzte Woche in Hamburg war eigentlich relativ normal. Ungewöhnlich war der etwas leise Empfang meines Hotelzimmers, der Fernseher war nämlich am Gerät ausgeschaltet. Ich nähere mich also nicht dem VIP Status an, sondern gehe eher noch in die andere Richtung

Viel schockierender verlief aber der Freitag, auf der Heimfahrt stellt mein Tempomat bei 130 überraschend den Betrieb ein, da der Motor aus irgendwelchen Hightech-Gründen in ein Notlaufprogramm gegangen ist. Der Vortrieb lag für die letzten 70km bei gefühlten 20%. Damit reihte ich mich hinter den polnischen LKWs ein und hatte am Bielefelder Berg sogar das Gefühl, gänzlich einzubrechen und eventuell wieder rückwärts runter zu rollen.
Im Autohause Mense konnte man mir am Freitag nur bedingt weiterhelfen, irgendwie sind mal wieder die Düsen verstopft (schlechter Bio-Diesel?!). Zur Reinigung muss wohl das ganze Triebwerk zerlegt werden und das ging am Freitag zeitlich nicht mehr und Samstag war ja “Tag der Arbeit“.
Das Auto lief in der Früh zum Glück wieder, aber dieses Notlaufprogramm-Schwert hing irgendwie über mir. Dennoch habe ich es Samstag bis Köln und heute bis Hamburg geschafft, bis zum Termin am Freitag geht das noch gut, wenn ich denn Öl nachfülle, die Lampe ist dann nämlich heute morgen angegangen
Zum Glück sind’s ja nur noch 3,5 Wochen
Sonntag, 25. April 2010
Zwar machte mir der Regen am Mittwoch einen Strich durch meine Laufpläne, aber gut, auf dem Bett liegen und früh einschlafen hat ja auch was

Was ich zu Hause übrigens sehr vermisse ist der SightSeeing-Kanal. Bei jedem Einschalten präsentiert er mir die Highlights aus Hamburg, und das Woche für Woche, Tag für Tag. Manchmal findet er sich selbst sogar so toll, dass ich erst nach 17x drücken auf der Fernbedienung, einen anderen Sender schauen kann.
Sonntag, 18. April 2010
Die letzte Woche war eine gute Woche, die Nusstrilogie an der Hotelbar ausprobiert, erster Besuch auf dem Hamburger Dom, wieder im Diner diniert, ne Menge dazu gelernt und vermutlich durch Hypnose von Rebekka am Donnerstag mit Kaffee bekleckert
Ok, letzteres war nicht gut.

So langsam merkt man auch das Frühling ist, sogar in Hamburg kommt er an. Zum Glück nicht gleich mit >20° dafür aber mit viel blauem Himmel und Sonnenschein. Jetzt muss ich nur noch den rechtzeitigen Absprung aus dem Büro üben
Montag, 12. April 2010
Ich könnte mich wirklich an verkürzte Wochen gewöhnen
Durch den Ostermontag dauerte mein Gastspiel in Hamburg in der vergangenen Woche nur drei Tage. Gefühlt ist das Ganze ein wenig stressiger, weil man nach dem Einchecken im Hotel (mal sehen wie lange meine Kreditkarte das im aktuellen Zustand noch mit macht) eigentlich auch schon wieder auscheckt und sich auf den Weg Richtung OWL macht.

Am Mittwoch ging’s in den Fitnessbereich des Hotels, ich war zum Glück wieder im Novotel. Donnerstag war die Abfahrt von mir für ca. 18Uhr anvisiert, losgekommen bin ich dann allerdings erst um 19:30. Nicht wirklich schlimm, da der verursachende Termin wirklich informativ war. Allerdings baute meine Aufmerksamkeit zum Ende hin deutlich ab