Archiv für Kategorie 'on Tour'

call it a perfect day

Donnerstag, 10. März 2011

Wie be-/umschreibt man einen perfekten Tag? Ein Sechser im Lotto? Das Diplom in der Tasche? Ein Tag am Meer? Zu DJ KATCH in Miami Beach feiern? Klingt alles ganz gut 😉 Der vergangene Donnerstag mit zwei dicken Highlights und vielen schönen Momenten kam dem gefühlt schon sehr nah.

Am Vormittag gab’s einen positiven Anruf zum Thema neue Wohnung. Damit ist die Suche einer bezahlbaren Wohnung, >75m², mit Balkon, kein Erdgeschoss, mit Fenster im Bad, nicht allzu ländlich gelegen, zu Ende und meiner neuer Hauptwohnsitz Herford Stadt 😉 Gut, nicht unbedingt eine Klasse mit Berlin, Hamburg oder Köln, dafür aber direkte Citylage, genug Platz für alle Möbel und ein großer Wohnbereich mit angeschlossener Küche. [X] I LIKE!

Nun heißt es eine lange Liste mit ToDos machen, die zwei Wochen Urlaub um Ostern kreativ und effektiv nutzen und dann Ende April den Umzug in die neuen vier Wände unfallfrei über die Bühne bringen.

Nach dieser Information war der Tag in Hamburg dank großer Mitarbeiterversammlung beim Kunden kurz nach dem Mittag auch schon vorbei und so ging es schnurstracks nach Hause, Jenny abholen und wieder ab auf die Autobahn nach Hannover. Dort stand für den Abend ein Konzert von Marteria auf dem Programm 😎

Bis zu Beginn diesen Jahres ein für mich völlig unbekannter Künstler, bis er uns beim Besuch von „wir beaten mehr“ mit seinem Sound mehr als überrascht hat. Das Album „Zum Glück in die Zukunft“ steht diesem Eindruck in nichts nach. Wenn man dann noch eine so tolle Freundin hat 😉 ist man schneller auf einem Konzert als man das selbst recherchiert hat. Das Musikzentrum selbst ist eine eher kleine Location aber das tut dem ganzen Spaß keinen Abbruch, im Gegenteil, alles wirkt irgendwie „privater“ und deutlich intensiver. Es war das vorletzte Konzert seiner Tour und Marteria gab alles und bescherte allen Anwesenden einen fantastischen Abend und eine Menge Endorphine.

Als kleine Hörprobe, weil vielleicht schon mal gehört, „verstrahlt„:

hamburg calling week [unknown]

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Mit „business as usual“ könnte man die vergangenen Wochen wohl am besten umschreiben. Wobei auch das trifft es nur bedingt. In den letzten Wochen ging es hier in Hamburg ein wenig drunter und drüber und jede Woche etwas besser oder schlechter. Aus einer dieser Wochen präsentiere ich folgende Unterhaltung, die deutlich nach 18Uhr stattfand. „Aufgenommen“ beim blättern in einem Käufertestkatalog 😉

HS: … bei Frauen geht auch noch PepeJeans oder Miss Sixty, damit macht man aus einem Apfel noch einen knackigen Apfel!
DA: Und aus einer Birne?
HS: Aus einer Birne machst du auch keine knackige Birne mehr!

Neben Arbeit stand in der vergangenen Woche aber auch noch ein positives Event auf dem Programm, die Weihnachtsfeier.

Austragungsort war der Tatzlwurm, ein Hotel das den Kollegen aus München schon länger bekannt ist. Für mich war es der erste Ausflug in die Nähe der Österreichischen Grenze und natürlich haben wir uns auch prompt verspätet. Zu Essen und Trinken gab’s aber dennoch genug und am Samstag noch einen tollen Spaziergang in traumhafter Kulisse.

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shot of the year (maybe the decade)

Donnerstag, 25. November 2010

Es ereignete sich am Montagabend in Zimmer 433 des Novotels in Hamburg. Ich lag auf dem Bett, in der einen Hand ein Telefonhörer, in der anderen ein zu einer kleinen Kugel geformtes Stück Papier. Der Blick ging in Richtung „Schreibtisch“ und ich entdeckte den Papierkorb.

Tja, einfach einen Wurf anzubringen, die Papierkugel im Eimer versenken, wäre zu einfach gewesen. Wo bleibt da die Herausforderung? Ich entschied mich also für einen Aufsetzer am Fußende.

Konzentration und dann die Murmel einfach fliegen lassen, direkt in den Eimer, was für ein wohliges Geräusch. Zwar kein Zwusch aber die Rückmeldung des Eimers war eindeutig, TREFFER 🙂 Beim ersten und einzigen Versuch.

amsterdam

Sonntag, 24. Oktober 2010

Nach Mailand im Frühjahr stand mit Amsterdam der zweite Städteurlaub 2010 auf dem Programm. Im Vergleich zu Mailand wurde das ausgewählte Ziel diesmal nicht per Flugzeug sondern per Auto erreicht. So ging es vorletzten Montag nach einem sehr lustigen Ausflug nach Leipzig auf nach Amsterdam. Es war für mich der zweite Ausflug in die Niederlande und wie schon 2007 auf dem Weg nach Monster muss ich sagen, dass ein generelles Tempolimit von 120 auf der Autobahn sehr entspannt ist.

Das Ibis wurde ohne große Probleme gefunden und die Reservierung lag auch vor, so konnte ohne Schwierigkeiten eingecheckt werden. Das Zimmer war auch ok, zwar kein Novotel alá Hamburg aber für einen Städteurlaub völlig ausreichend.

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vacation on the road

Sonntag, 15. August 2010

In der ersten Augustwoche gab’s ein paar freie Tage und diese wurden zum entspannen der andere Art genutzt. An dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse. Folgende „Ausflüge“ sollten in der Woche absolviert werden:

– Ausflug nach Capital City
– Ausflug in den Heidepark
– Ausflug an die Ostsee
– Ausflug nach Holland

Am Sonntag kam an den Besuch in Berlin gleich mal der Haken dran. Montag war dann laut Wettervorhersage der einzige Tag der Woche, der für einen Outdoortrip geeignet wär. Also ging es nach gut vier Stunden Schlaf Montagmorgen mal wieder in Richtung Hamburg, allerdings nur bis Soltau 😉

Ich dachte durch den grauen Tag würden sich die Besucherzahlen des Heideparks in Grenzen halten, aber auf die Idee kamen noch viele andere. Ich persönlich hatte zwei Highlights, da ist zum einen die Attraktion „Desert Race“, welche ich noch nicht kannte und es ganz schön in sich hat. Von außen sieht man es ihr gar nicht an, die Strecke dieser Achterbahn ist relativ kurz und auch nicht so hoch wie z.B. die vom „Colossos“. Allerdings wird man zu Beginn in 2,4 Sekunden auf 100km/h beschleunigt, und das ist in der Tat ein wirklich krasses Gefühl.

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liftboy

Donnerstag, 10. Juni 2010

Mit der Häufigkeit von Hotelübernachtungen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass nicht unbedingt immer alles glatt läuft. Diese Woche hat es mich erwischt. Am Montagabend wollte ich eigentlich nur schnell mein Zimmer im NH Horn beziehen und zur Ruhe kommen. Es lief aber irgendwie ganz anders, daher hier eine Chronologie der Ereignisse:

– Ankunft im Hotel, leider keine Reservierung auf meinen Namen im System, hatte ich diese Woche mein Zimmer doch woanders?
– E-Mail mit der Reservierungsbestätigung rausgesucht, hatte mich doch nicht geirrt.
– Frage ob ich gerne eine Raucher- oder Nichtraucherzimmer hätte, gern Nichtraucher und nach hinten raus. Tja, das ging leider nicht mehr, also Zimmer 522 mit Blick auf den vierspurigen Ring2.
– Also rein in den Lift, hoch in den fünften Stock und das Zimmer mal angeschaut, schon ein wenig laut und das Fenster war zu!
– Noch mal runter, und das restliche Gepäck geholt [$Liftcounter = 3]. Die KeyCard in den entsprechenden Halter gesteckt und es wurde auch Licht, für 10 Sekunden. Noch mal raus und rein, wieder Licht und nach 10 Sekunden Dunkelheit.

nh horn

– Also runter zur Rezeption und mein Anliegen geschildert. Natürlich kein Problem und prompt neues Zimmer bekommen. Moment, ich bräuchte auch noch eine KeyCard für das „alte Zimmer“, da steht ja noch mein Gepäck. Da hab ich zum Glück vor der Liftbesteigung dran gedacht.
– Oben angekommen [$Liftcounter = 5] musste ich aber leider feststellen, dass keine der beiden Karten das Zimmer 522 zu öffnen vermochte. Mein Gepäck in lichtlosen Raum gefangen?
– Wieder runter zur Rezeption und dem Servicemitarbeiter meine neuerliche Situation geschildert. Er war ungläubig, was meine Türkartenstory anging, fuhr mit mir dann wieder hoch, nur um festzustellen, dass weder meine zwei Karten noch seine Masterkarte die Tür öffneten.
– Er fuhr dann alleine noch mal runter und holte wohl die Master-Masterkarte. Mit der gab die Tür nach und mein Gepäck frei. Der Servicetyp musste natürlich noch meine „nach 10 Sekunden geht das Licht aus“ Geschichte ungläubig prüfen und grinste mich 9 Sekunden lang an, als das Licht nach 10 Sekunden wieder ausging, grinste ich.
– Mit Sack und Pack habe ich dann Zimmer 416 bezogen [$Liftcounter = 8], natürlich auch zur Straße raus. Zum Glück aber kein Raucherzimmer, ich hatte in dem ganzen Licht-Türkarten-Chaos schon meine Befürchtungen.

Nächste Woche bin ich wieder im Novotel, hoffentlich läuft es dort ein wenig besser.