Sonntag, 15. August 2010
In der ersten Augustwoche gab’s ein paar freie Tage und diese wurden zum entspannen der andere Art genutzt. An dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse. Folgende “Ausflüge” sollten in der Woche absolviert werden:
- Ausflug nach Capital City
- Ausflug in den Heidepark
- Ausflug an die Ostsee
- Ausflug nach Holland
Am Sonntag kam an den Besuch in Berlin gleich mal der Haken dran. Montag war dann laut Wettervorhersage der einzige Tag der Woche, der für einen Outdoortrip geeignet wär. Also ging es nach gut vier Stunden Schlaf Montagmorgen mal wieder in Richtung Hamburg, allerdings nur bis Soltau

Ich dachte durch den grauen Tag würden sich die Besucherzahlen des Heideparks in Grenzen halten, aber auf die Idee kamen noch viele andere. Ich persönlich hatte zwei Highlights, da ist zum einen die Attraktion “Desert Race”, welche ich noch nicht kannte und es ganz schön in sich hat. Von außen sieht man es ihr gar nicht an, die Strecke dieser Achterbahn ist relativ kurz und auch nicht so hoch wie z.B. die vom “Colossos”. Allerdings wird man zu Beginn in 2,4 Sekunden auf 100km/h beschleunigt, und das ist in der Tat ein wirklich krasses Gefühl.
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Donnerstag, 10. Juni 2010
Mit der Häufigkeit von Hotelübernachtungen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass nicht unbedingt immer alles glatt läuft. Diese Woche hat es mich erwischt. Am Montagabend wollte ich eigentlich nur schnell mein Zimmer im NH Horn beziehen und zur Ruhe kommen. Es lief aber irgendwie ganz anders, daher hier eine Chronologie der Ereignisse:
- Ankunft im Hotel, leider keine Reservierung auf meinen Namen im System, hatte ich diese Woche mein Zimmer doch woanders?
- E-Mail mit der Reservierungsbestätigung rausgesucht, hatte mich doch nicht geirrt.
- Frage ob ich gerne eine Raucher- oder Nichtraucherzimmer hätte, gern Nichtraucher und nach hinten raus. Tja, das ging leider nicht mehr, also Zimmer 522 mit Blick auf den vierspurigen Ring2.
- Also rein in den Lift, hoch in den fünften Stock und das Zimmer mal angeschaut, schon ein wenig laut und das Fenster war zu!
- Noch mal runter, und das restliche Gepäck geholt [$Liftcounter = 3]. Die KeyCard in den entsprechenden Halter gesteckt und es wurde auch Licht, für 10 Sekunden. Noch mal raus und rein, wieder Licht und nach 10 Sekunden Dunkelheit.

- Also runter zur Rezeption und mein Anliegen geschildert. Natürlich kein Problem und prompt neues Zimmer bekommen. Moment, ich bräuchte auch noch eine KeyCard für das „alte Zimmer“, da steht ja noch mein Gepäck. Da hab ich zum Glück vor der Liftbesteigung dran gedacht.
- Oben angekommen [$Liftcounter = 5] musste ich aber leider feststellen, dass keine der beiden Karten das Zimmer 522 zu öffnen vermochte. Mein Gepäck in lichtlosen Raum gefangen?
- Wieder runter zur Rezeption und dem Servicemitarbeiter meine neuerliche Situation geschildert. Er war ungläubig, was meine Türkartenstory anging, fuhr mit mir dann wieder hoch, nur um festzustellen, dass weder meine zwei Karten noch seine Masterkarte die Tür öffneten.
- Er fuhr dann alleine noch mal runter und holte wohl die Master-Masterkarte. Mit der gab die Tür nach und mein Gepäck frei. Der Servicetyp musste natürlich noch meine „nach 10 Sekunden geht das Licht aus“ Geschichte ungläubig prüfen und grinste mich 9 Sekunden lang an, als das Licht nach 10 Sekunden wieder ausging, grinste ich.
- Mit Sack und Pack habe ich dann Zimmer 416 bezogen [$Liftcounter = 8], natürlich auch zur Straße raus. Zum Glück aber kein Raucherzimmer, ich hatte in dem ganzen Licht-Türkarten-Chaos schon meine Befürchtungen.
Nächste Woche bin ich wieder im Novotel, hoffentlich läuft es dort ein wenig besser.
Donnerstag, 27. Mai 2010
INTER, INTER, INTER, INTER!!! Dazu später mehr
Vorletzten Samstag ging es für fünf Tage nach Mailand. Das Flugschnäppchen ging um 6:45 Uhr von Köln/Bonn. Genug Zeit also, um am Freitag in Köln noch ein wenig zu feiern, schlafen kann man ja auch im Flugzeug

Flug, Gepäck und Transfer vom Flughafen nach Mailand liefen wunderbar. Allerdings musste ich im Bus dann feststellen, dass ich den Reiseführer zu Hause vergessen hatte
Somit blieb mir für eine erste Orientierung am Hauptbahnhof, wo der Bus endete, nur die grobe Erinnerung sowie ein Google-Maps-Ausdruck. Irgendwie klappte es aber doch, wir fanden die gesuchte Tram-Linie und fuhren mit ihr zur entsprechenden Haltestelle in Hotelnähe, natürlich mit einem Fahrschein.

Die Straßenbahnen in Mailand waren auch mein heimliches Highlight. Klar gibt’s auch dort moderne Niederflurbahnen, aber eben auch noch so ganz alte, rustikale Schmuckstücke. Die haben dann auch keine Leuchtstoffröhrenbeleuchtung sondern echte Glühbirnen
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Mittwoch, 12. Mai 2010
Für mein aktuelles Projekt ging es vergangene Woche in die letzte Woche. Dementsprechend wurden die Abende im Büro länger. Am Dienstag fand ich in Vorbereitung zum Halbmarathon in München dennoch Zeit für eine letzte Runde um die Außenalster.

Ich habe dabei mal versucht, die Strecke fototechnisch zu dokumentieren. Wie zu erwarten ist aber ein Großteil der Fotos total verwackelt, ich bin eben einfach zu dynamisch
Vielleicht gibt’s hier aber trotzdem bald ein paar “bewegte” Bilder.
In jedem Fall folgt diese Woche noch ein Nachwort zum Laufevent im Münchener Olympiapark. Mitstreiter Martin hat seine Sicht der Dinge schon mal dargelegt.
Montag, 03. Mai 2010
Die (vorerst) vorletzte Woche in Hamburg war eigentlich relativ normal. Ungewöhnlich war der etwas leise Empfang meines Hotelzimmers, der Fernseher war nämlich am Gerät ausgeschaltet. Ich nähere mich also nicht dem VIP Status an, sondern gehe eher noch in die andere Richtung

Viel schockierender verlief aber der Freitag, auf der Heimfahrt stellt mein Tempomat bei 130 überraschend den Betrieb ein, da der Motor aus irgendwelchen Hightech-Gründen in ein Notlaufprogramm gegangen ist. Der Vortrieb lag für die letzten 70km bei gefühlten 20%. Damit reihte ich mich hinter den polnischen LKWs ein und hatte am Bielefelder Berg sogar das Gefühl, gänzlich einzubrechen und eventuell wieder rückwärts runter zu rollen.
Im Autohause Mense konnte man mir am Freitag nur bedingt weiterhelfen, irgendwie sind mal wieder die Düsen verstopft (schlechter Bio-Diesel?!). Zur Reinigung muss wohl das ganze Triebwerk zerlegt werden und das ging am Freitag zeitlich nicht mehr und Samstag war ja “Tag der Arbeit“.
Das Auto lief in der Früh zum Glück wieder, aber dieses Notlaufprogramm-Schwert hing irgendwie über mir. Dennoch habe ich es Samstag bis Köln und heute bis Hamburg geschafft, bis zum Termin am Freitag geht das noch gut, wenn ich denn Öl nachfülle, die Lampe ist dann nämlich heute morgen angegangen
Zum Glück sind’s ja nur noch 3,5 Wochen
Sonntag, 25. April 2010
Zwar machte mir der Regen am Mittwoch einen Strich durch meine Laufpläne, aber gut, auf dem Bett liegen und früh einschlafen hat ja auch was

Was ich zu Hause übrigens sehr vermisse ist der SightSeeing-Kanal. Bei jedem Einschalten präsentiert er mir die Highlights aus Hamburg, und das Woche für Woche, Tag für Tag. Manchmal findet er sich selbst sogar so toll, dass ich erst nach 17x drücken auf der Fernbedienung, einen anderen Sender schauen kann.